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Home Sonderthemen Gesundheit Richtiges Sehen fängt früh an
08:44 03.04.2020
Unsere Orthoptistinnen in der Sehschule des WILHELMINENHAUS KIEL. Marie Jeske (Mitte) ist auch in unserer Zweigpraxis Schilksee für Sie da.

In den neu gestalteten, hellen Räumen der Praxis Augenärzte Schilksee am Ankerplatz in Schilksee findet neben den üblichen augenärztlichen Untersuchungen auch eine Spezialsprechstunde für Kinder und Patienten mit Augenbewegungsstörungen statt. Diese wird von unserer Orthoptistin Marie Jeske durchgeführt. Sie ist spezialisiert auf Vorsorge, Diagnose und Therapie von Schielerkrankungen, Sehschwächen, Augenzittern und Augenbewegungsstörungen. 

Warum schon Kinder untersuchen? 
Weil richtiges Sehen früh anfängt! 

Im ersten Lebensjahr entwickelt sich das Sehen von auf Licht reagieren (1. Lebensmonat) zu Fixieren und Farben erkennen (2.-3. Lebensmonat), nach größeren Gegenständen gezielt greifen (4.- 6. Lebensmonat), kleinste Gegenstände erkennen und greifen, Gesichter unterscheiden (7.-10. Lebensmonat), intensives Beobachten, Interesse für Dinge in der Ferne (11.-12. Lebensmonat). Danach geht die Sehentwicklung immer detaillierter weiter und beeinflusst die Gesamtentwicklung des Kindes.

Im Alter von 4 Jahren wird eine Sehschärfe von 100% erreicht. Die Lesesehschärfe ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht voll entwickelt. Diese erreicht erst im Vorschulalter bis zu einem Alter von 8 Jahren 100%.

Erst mit ca. 8 Jahren entspricht die Sehleistung (Sehschärfe und Gesichtsfeld) der eines Erwachsenen.

Viel Zeit, in der die Sehentwicklung beeinflusst werden kann. Um so wichtiger ist es, die Augen Ihres Kindes frühzeitig untersuchen zu lassen, um Schäden zu erkennen bzw. zu vermeiden. Und genau darauf ist unsere Orthoptistin spezialisiert.

Sollte Ihnen selbst eine Trübung der Augen Ihres Kindes oder unterschiedlich große Pupillen au allen, sollten Sie sofort mit Ihrem Kind die Spezialsprechstunde unserer Orthoptistin aufsuchen. Frühgeburten sollten von Anfang an augenärztlich/orthoptisch betreut werden.

Bis zu einem Alter von 6 Monaten darf zeitweise ein Schielen auffallen, häufiges Schielen sollte auch schon vorher untersucht werden.

Da 80% unserer Sinneseindrücke über die Augen aufgenommen werden, sollte bei jeder Verhaltens- und Entwicklungsauffälligkeit eine augenärztliche/orthoptische Kontrolle erfolgen. Auch wenn Ihnen selbst nichts auffällt, sollte spätestens im Alter von 2 Jahren eine Kontrolle beim Augenarzt mit Orthoptistin erfolgen.


Aber nicht nur Kinder gehören zum Aufgabengebiet unserer Orthoptistin Marie Jeske.

Patienten, die aufgrund allgemeiner Grunderkrankungen Augenbeschwerden z.B. in Form von Doppelbildern haben, werden durch unsere Orthoptistin betreut. Es wird diagnostiziert, um welche Form von Augenbewegungsstörung es sich handelt und wie diese versorgt werden kann. Eventuell kommt es zur Verordnung einer Prismenbrille oder der Patient wird mit Frage einer Schieloperation in einer Klinik vorgestellt.

Das Aufgabenfeld unserer Orthoptistin ist vielfältig. Wir freuen uns, Ihnen diese Versorgung ab sofort auch in der Praxis Augenärzte Schilksee (Zweigpraxis Wilhelminenhaus Kiel, MVZ) anbieten zu können. Bild- und Textquellen: Wilhelminenhaus Kiel, Bildquelle Kind: Istock


Dr. med. Wolfgang Kühn
Dr. med. Wolfgang Kühn

Mit Beginn der Industrialisierung kam es neben der wachsenden Zunahme an Lebenskomfort zeitgleich auch zur Entstehung von steigenden Umweltverschmutzungen infolge zahlreicher chemischer Stoffe, wie u.a. Pestizide, Insektizide, Konservierungsstoffe, Weichmacher, Holzschutzmittel sowie synthetischen Medikamenten, Hormonen, Antibiotika (letztere häufig auch als Zusatz zum Tierfutter) sowie im besonderen Schwermetalle.

Die Schadstoffe gelangen in kleinsten Mengen ständig über die Kanalisation in den Boden und das Trinkwasser und belasten unsere Nahrung. Andere Stoffe dringen über die Atmung oder über die Haut in unseren Körper.

Am Beispiel der Schwermetallbelastung, der wir mehr oder weniger alle ausgesetzt sind, lässt sich das Wirkspektrum gut erkennen: Es kommt zur vermehrten Bildung von freien Radikalen, die chronische Entzündungen auslösen und damit das Entstehen von chronischen Schmerzen, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Rheuma, Fibromyalgie, verschiedene neurologische Erkrankungen (Polyneuropathie, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose u.a.), Demenz, Durchblutungsstörungen und weitere Zivilisationskrankheiten begünstigen. Weiterhin kommt es häufig zu einer Schädigung der Mitochondrien als wichtige Energie produzierende Zellorganellen mit der Folge von schweren Erschöpfungszuständen, multipler Chemikalien-Sensitivität, einer Schädigung des Immunsystems und der Abwehrzellen sowie der Blutbildung mit nachfolgender Anämie, sowie einer Schädigung der Keimzellen.

Laut WHO werden 60-70% aller chronischen Krankheiten durch Schwermetalle entscheidend mitverursacht. Dabei spielen Quecksilberbelastungen durch Zahnfüllungen oder nach unsachgemäßer zahnärztlicher Entfernung sowie die üblichen Impfzusätze mit Quecksilber und Aluminium eine nicht unbedeutende Rolle. Quecksilber blockiert Zellen des Immunsystems bereits in kleinsten Konzentrationen.

Eine Krankheit, die sobald sie chronisch geworden ist, erhebliche Probleme bereiten kann und immer mit Schwermetallbelastungen vergesellschaftet ist, ist die Borreliose, eine Infektionskrankheit, die durch Borrelien ausgelöst wird, die meist durch Insekten, besonders Zeckenbiss, übertragen wird. Als sicherer Infektionsbeweis gilt, wenn sich nach dem Zeckenbiss eine sogenannte Wanderröte entwickelt, eine verschieden große Hautrötung mit meist aufgehellter Mitte (selten vor dem 7. Tag nach Zeckenbiss). Laboruntersuchungen des Blutes sind in der Regel erst nach mehreren Tagen sinnvoll, da erst dann immunologische Reaktionen die Erkrankung anzeigen.

Auch nach diesem Zeitpunkt zeigen sich nur in einem verminderten Prozentsatz der Fälle positive Resultate, da die Borrelien zahlreiche Techniken entwickelt haben, sich der Erkennung durch die Immunabwehr zu entziehen. Aus diesem Grund ermöglicht auch eine Antibiotika-Behandlung, die später als ca. 12 Stunden nach dem Zeckenbiss erfolgt, in der Regel keine dauerhafte Heilung. Die Symptome der Borreliose sind außerordentlich vielfältig und reichen von wandernden Gelenkschmerzen, Depressionen, Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Rückenschmerzen bis zu verschiedenen ernsthaften neurologischen Symptomen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten bieten sich an?

Eine wirkungsvolle Behandlung muss die Ausleitung von Umweltgiften, insbesondere von Schwermetallen, auch auf der Zell-Ebene gewährleitsten. Eine Laboruntersuchung sollte die individuelle Entgiftungskapazität aufdecken, da diese sehr unterschiedlich sein kann. Bei schlechter Entgiftungsleistung lagern sich die genannten Umweltgifte an den Zellmembranen ab, die dadurch massiv geschädigt werden. Mit einer speziellen Laboruntersuchung lässt sich u.a. feststellen, welche Umweltgifte (einschließlich Schwermetallen) intrazellulär, also innerhalb der Zelle abgelagert sind und u.a. nachweisen, inwieweit bereits Ablagerungen auf der DNA (Erbinformation) vorliegen.

Vor einer Entgiftung muss eine Regeneration der Darm-Schleimhaut stattfinden, d.h., falls ein Leaky gut-Syndrom (undichte Darmschleimhaut) vorliegt, muss dies mit speziellen Medikamenten behandelt werden, da sonst die über den Darm auszuscheidenden Schadstoffe und Gifte über den sogenannten enterohepatischen Kreislauf rückresorbiert werden und massiv die Leber belasten. Als wirksame und unterstützende Maßnahme betrachten wir dabei die Colon-Hydro-Therapie, eine sanfte Darmspülung in Verbindung mit einer Bauchdecken-Massage, die die Lösung auch von festsitzenden Stuhlresten ermöglicht und dadurch eine Regeneration der Schleimhaut unterstützt.

Gleichzeitig muss eine Unterstützung der Leber als wichtigstes Stoffwechselorgan und der Niere mit pflanzlichen Medikamenten erfolgen.

Gleichzeitig muss eine Unterstützung der Leber als wichtigstes Stoffwechselorgan und der Niere mit pflanzlichen Medikamenten erfolgen.

Die Regeneration der Zellmembran, die durch die Einlagerung von Schwermetallen und fettlöslichen Giften geschädigt ist, gelingt durch eine Behandlung mit einer hochgereinigten Phospholipidverbindung (aus unbelastetem Soja-Lecithin), wodurch die in die Zellmembran eingelagerten Schadstoffe entfernt und über die Galle und den Darm (fettlösliche Stoffe) sowie über die Niere (wasserlösliche Stoffe) ausgeschieden werden.

Die Behandlung mit dem genannten Phospholipid wird als Infusion und ggfs. im Wechsel mit der klassischen Chelat-Therapie (EDTA/DMSA-Infusionen) durchgeführt, kann aber auch peroral vom Patienten eingenommen werden, wodurch die gesamte Behandlung sich dann über einen etwas längeren Zeitraum erstreckt.

Die chronische Borreliose wird in meiner Praxis neben der genannten Entgiftungstherapie einschließlich Darmbehandlung sehr effektiv mit Photonen-Therapie sowie mit Sanum-Präparaten (Behandlung mit homöopathisch verdünnten Mikroben, die das Immunsystem stärken) und einem Extrakt aus der Karde behandelt.

Dieses Behandlungskonzept ermöglicht inzwischen auch die Behandlung von schwereren Erkrankungen.

Kontakt: Dr. med. Wolfgang Kühn
Arzt für Allgemeinmedizin, Privatpraxis
Naturheilverfahren und Homöopathie
Exerzierplatz 7, 24103 Kiel
Telefon 0431-933 80 - E-Mail: kuehn.kiel@web.de
www.dr-med-kuehn.de
Bild- und Textquellen Dr. med. Wolfgang Kühn
   

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