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12:31 02.05.2022
Ein Balkon bietet die einfachste Möglichkeit, Zeit im Freien zu verbringen. Sind Boden und Anschlüsse professionell abgedichtet, kann man sich mit der nächsten Renovierung lange Zeit lassen. FOTO: FOTO: DJD/TRIFLEX/GETTY IMAGES/AJ WATTAMANIUK

Genau wie jeder Raum im Inneren des Hauses benötigen auch Balkone von Zeit zu Zeit eine Renovierung. Besonders wichtig ist dabei die Abdichtung des Bodens und der Anschlüsse an Wand, Geländer und Balkontür. Schließlich müssen die verwendeten Materialien über Jahre hinweg den besonderen Belastungen wie UV-Einstrahlung, Temperaturschwankungen, Regen und Frost, Tauwasser und Wind standhalten.

Experten empfehlen daher, Balkone mindestens zweimal pro Jahr zu überprüfen. Denn wenn kleine Mängel nicht frühzeitig behoben werden, droht bald größerer Sanierungsbedarf oder im schlimmsten Fall sind sogar Schäden an der Gebäudesubstanz zu befürchten. „Bei der Überprüfung der Details sollten vor allem die Übergänge zwischen verschiedenen Materialien unter die Lupe genommen werden. Hier besteht eine erhöhte Rissgefährdung, da Metalle, Holz und Beton jeweils andere Ausdehnungskoeffizienten haben, was die Entstehung von Rissen bei Bauwerksbewegungen begünstigt“, erklärt Meike Göring, technische Beraterin beim Hersteller Triflex.

Defekte Fugen bei gefliesten Böden oder kleine Risse im Beton sollten ernst genommen werden: Bei Frost dehnt sich das eingedrungene Regenwasser aus und richtet Schäden am Balkon an. Zudem besteht die Gefahr, dass die Feuchtigkeit in anliegende Bauteile zieht. In der Folge könnten dann sogar Schimmel im Innenraum und ein instabiler Balkon drohen. Auch ein Blick von unten auf den Balkonvorsprung lohnt sich. Entdecken Hauseigentümer dort Wassernasen, Kalk- oder Salzausblühungen, sind das Hinweise auf massive Feuchteschäden. djd

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