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Home Sonderthemen Rund ums Auto Besser sehen mit den Augen des Autos
09:58 22.02.2021
Richtiges Kalibrieren muss sein: Nur so kann die Kamera auch nach dem Austausch der Frontscheibe weiter korrekte Daten liefern. FOTO: DJD/WWW.CARGLASS.DE/TIMO ROTH

Sie warnen vor plötzlichen Hindernissen, achten darauf, dass der Fahrer jederzeit in der richtigen Spur bleibt und geben Bescheid, wenn mal ein Verkehrsschild übersehen wurde. Die Fahrerassistenzsysteme machen das Autofahren bequemer und sicherer. Dafür benötigt das Auto eigene Augen, unter anderem in Form einer Kamera, die an der Windschutzscheibe montiert ist. Sie nimmt laufend Daten auf, die die Elektronik anschließend verarbeiten kann.

Die Qualität der Kamera-Informationen hängt unter anderem davon ab, ob das elektronische Auge richtig kalibriert ist. Allerdings weiß nur jeder zweite Autofahrer, wie wichtig eine korrekt eingestellte Kamera für die Funktion der elektronischen Helfer ist. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Respondi im Auftrag von Carglass ergeben. Dieses Unwissen kann riskante Folgen haben, zum Beispiel wenn nach einem Steinschlag die Frontscheibe getauscht und dabei die Neukalibrierung der Kamera vergessen wird. Bereits leichte Abweichungen des Kamerawinkels können zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko führen, wenn das elektronische Auge falsche Informationen liefert.

Nachweis über die fachgerechte Einstellung

Somit ist die fachmännische Kalibrierung nach einem Scheibentausch zwingend erforderlich, damit die Fahrerassistenzsysteme sicher und zuverlässig funktionieren können. Autofahrer sollten daher bei Arbeiten an der Frontscheibe in der Werkstatt stets gezielt danach fragen. Bei einigen Anbietern gibt es schon jetzt bei jedem Scheibentausch einen schriftlichen Nachweis der erfolgreichen Kalibrierung. Er liefert im Falle eines Unfalls ein wertvolles Indiz, um falsch eingestellte Fahrerassistenzsysteme als Ursache auszuschließen. Zahlreiche Neuwagen verfügen bereits über die kleine Kamera in der Frontscheibe. Die Quote liegt laut Umfrage in der Mittelklasse bei etwa einem Fünftel (20,3 Prozent). Bei SUVs ist sogar fast jedes dritte Modell (29 Prozent) bereits mit der Videotechnik ausgestattet. djd
  

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