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Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel

Home Sonderthemen Arbeitsmarkt & Ausbildung Der Beruf Fleischer (m/w/d) ist oft ganz anders als gedacht
12:54 17.06.2019
Fleischabteilungsleiter Sebastian Krieger (34) aus dem REWE-Markt in Scharbeutz. FOTO: HFR

Die Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG, an der die REWE Markt GmbH mehrheitlich beteiligt ist, beschäftigt rund 9.000 Mitarbeiter und mehr als 400 Auszubildende im Norden. Damit gehört sie zu den größten Arbeitgebern und Ausbildern in Norddeutschland. Bis Ende Juni 2019 werden alle ehemaligen sky-Märkte zu REWE-Märkten umgebaut sein. Damit wird REWE als lokaler Einzelhändler an nunmehr 222 Standorten im Norden vertreten sein.

Der Fleischabteilungsleiter Sebastian Krieger (34) aus dem REWE-Markt in Scharbeutz freut sich immer über neue Azubis.

Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Position gekommen?

Ich habe vor 20 Jahren angefangen, für diese Firma zu arbeiten. Ich habe mich auf eine Zeitungsanzeige beworben und wurde auch gleich zum Vorstellungsgespräch eingeladen und eingestellt. Was mir besonders gefallen hat, war, dass man von Anfang an für voll genommen wurde. Nach mehreren Arbeitsjahren und verschiedenen, internen Fortbildungen bin ich zur Meisterschule gegangen. Grundsätzlich ist für jeden, der es will, der Meisterbrief eine ganz tolle Sache.

Was ist das Besondere an Ihrem Arbeitgeber, der Supermärkte Nord?

Das Besondere ist, dass die Mitarbeiter sehr unterstützt werden, beispielsweise während der Zeit auf der Meisterschule. Außerdem hat man durch die Schulungen in unserer unternehmenseigenen Lehrwerkstatt in Kiel einen hohen Ausbildungsstandard. Ich wurde auf das Arbeitsleben als Fleischer optimal vorbereitet und hatte immer einen Ansprechpartner für meine Fragen. Wir haben sechs Wochen Jahresurlaub. Urlaubs- und Weihnachtsgeld wird auch gezahlt!

Was bereitet Ihnen bei der Arbeit am meisten Spaß?

Das sind zum Beispiel besondere Events wie Hochzeiten. Wenn man als Team die Platten und gegebenfalls auch noch 30 kg heißen Braten dazu vorbereitet.

Für einen großen Laternenumzug in Eutin haben wir außerdem mal einen Ochsen am Spieß gebraten, das hat über zwei Tage gedauert.

Wie reagieren Sie auf Vorurteile bezüglich Ihres Berufes?

Also die typischen Vorurteile sind in unserem Beruf: Es ist blutig und schmutzig. Dies ist nicht so, ich stehe nicht knietief im Blut, meine Kleidung ist sauber und es ist insgesamt ein sehr sauberer Beruf.

Jeder ist bei uns willkommen und kann gerne ein Praktikum absolvieren. Wenn man Lust hat, im Team zu arbeiten und man auch gerne für andere da ist, dann merken wir das auch. Gute Schulnoten sind schön, aber nicht alles! Starte deine Ausbildung im Lebensmitteleinzelhandel und freue dich auf Vielseitigkeit und Abwechslung!

Weitere Informationen finden sich unter:
sky-supermarkt.de/ausbildung
sky-supermarkt.de/stellenangebote
karriere.rewe.de/ausbildung


Praxisintegrierte Ausbildung

Die dritte Klasse behandelt den Schöpfungsbericht. Heilpädagoge Christopher Winkelmann (v.li.n.re.) und seine Schüler Emilia (9), Amelie (10) und Mika (9) sind stolz auf ihre zum Thema passenden Schreibübungen. FOTO: REG
Die dritte Klasse behandelt den Schöpfungsbericht. Heilpädagoge Christopher Winkelmann (v.li.n.re.) und seine Schüler Emilia (9), Amelie (10) und Mika (9) sind stolz auf ihre zum Thema passenden Schreibübungen. FOTO: REG

Kunst, Wissenschaft und Praxis bilden das Fundament der dreijährigen Ausbildung zum anthroposophisch orientierten Heilerziehungspfleger an der Fachschule Nord. Sitz und Hauptunterrichtsort der staatlich anerkannten Schule in freier Trägerschaft ist Kiel. Die nötige Erfahrung sammeln die Auszubildenden in den verschiedenen Feldern des beruflichen Spektrums. Dazu gehören Krippen und Kindergärten, die heilpädagogische Schule sowie Wohngruppen und Werkstätten für Menschen mit Assistenzbedarf. Der Praxisanteil geschieht über ganz Schleswig-Holstein verteilt in Einrichtungen, die von Rudolf Steiners Anthroposophie geprägt sind. So auch zum Beispiel in der Rudolf-Steiner-Schule in Kiel, einer Schule für seelenpflegebedürftige Kinder. Mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, orientiert sich die Schule, die derzeit insgesamt 130 Kinder und Jugendliche unterrichtet, am Lehrplan der Waldorfpädagogik, passt diesen – unter Berücksichtigung von heilpädagogischen Gesichtspunkten – aber den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Schüler an. In zwölf altershomogenen Klassen mit je zwölf Schülern pro Klasse wird Unterricht nach Epochen abgehalten und kreativkünstlerische Aktivitäten erlernt. Auszubildende der Fachschule helfen den Kindern im Unterricht und begleiten sie im Schulalltag. Neben dem theoretischen Unterricht und den praktischen Erfahrungen gehört daher auch das Erlernen künstlerisch-handwerklicher Fähigkeiten dazu. Eingangsvoraussetzungen für den Besuch der Fachschule Nord sind entweder ein guter Realschulabschluss und eine dreijährige einschlägige Berufserfahrung oder eine mindestens zweijährige abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung (zum Beispiel Sozialpädagogische/-r Assistent/- in) oder die Fachhochschulreife und ein einjähriges einschlägiges Praktikum (FSJ oder BFD sind anrechenbar). Weitere Informationen zum Lehrplan und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen finden sich unter www.fachschule-nord.de

Fachschule Nord für anthroposophische orientierte Heilerziehungspflege Rendsburger Landstraße 129, Kiel Tel. 0431/6495426

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