Menü
Anmelden
Wetter heiter
7°/-0°heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel

Startseite
05:51 23.04.2022
Frischer und regionaler geht es nicht: Gemüse aus dem eigenen Garten. FOTO: DJD/SAATGUT DILLMANN/GETTY IMAGES/CJP

Wer wüsste es nicht, vielleicht noch aus Kindertagen: Erzeugnisse aus dem eigenen Garten schmecken am besten. Frischer und regionaler geht es nicht, und man kann selbst gepflanztes Obst und Gemüse reinen Gewissens genießen. Wer sich teilweise oder sogar komplett mithilfe seines Gartens versorgen will, muss allerdings einiges beachten.

Anfänger sollten sich im Vorfeld gut informieren, wie der Garten für den Gemüseanbau beschaffen sein muss und welches Timing man in Sachen Aussaat und Ernte beachten sollte. Im Internet gibt es dazu jede Menge hilfreiche Ratgeberseiten mit Grundlagentipps. Wer mit dem Gemüseanbau beginnt, sollte sich beispielsweise für möglichst robuste Sorten entscheiden, die für bestimmte Krankheiten und Schädlinge nicht anfällig sind. Sie sollten zudem zu den regionalen Bedingungen in Sachen Klima und Bodenbeschaffenheit passen. Immer wieder wird man dann bei den traditionellen Gemüsesorten landen, die sich über lange Zeit an die hiesigen Gegebenheiten angepasst haben.

Viele Gartenneulinge unterschätzen den Zeitaufwand und auch die körperliche Fitness, die für das Anlegen und die Pflege eines Selbstversorgergartens notwendig sind. „Man sollte sich am Anfang auf keinen Fall zu viel vornehmen“, rät Patrick Dillmann von Saatgut Dillmann. Wer mit einigen ausgewählten Gemüsesorten starte und erfolgreich sei, könne seinen Anbauplan sukzessive erweitern. Um viel Sonne zu bekommen, sollten Gemüsebeete möglichst nach Süden hin ausgerichtet sein, bestimmte Sorten wachsen und gedeihen aber auch an schattigen Orten. djd
  

2
/
2