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Home Sonderthemen Lebensart Erste Schritte bei einem Todesfall
15:44 29.10.2018
Marco Böttger von Förde Bestattungen berät umfassend. FOTO: HFR

Stirbt ein geliebter Mensch, ist dies ein schmerzlicher Verlust für die Angehörigen. Doch trotz der Trauer müssen direkt nach dem Todesfall viele Dinge organisiert und wichtige Entscheidungen getroffen werden. Lebte der Mensch zum Zeitpunkt seines Todes in einem Seniorenwohnheim oder befindet sich im Krankenhaus, kümmert sich das Personal um die ersten Schritte. Stirbt jemand zu Hause,müssen die Angehörigen selbst einen Arzt verständigen, damit der Tod festgestellt und der Totenschein ausgestellt werden kann. Ohne dieses Dokument kann der Bestatter nicht tätig werden. „Anschließend sollten sich die Angehörigen ausreichend Zeit nehmen, um sich vom Verstorbenen zu verabschieden“, so Marco Böttger von Förde Bestattungen. Außerdem sollten die Angehörigen abklären, welches Bestattungsinstitut für alle weiteren Schritte tätig werden soll. „Der Bestatter ist frei wählbar, jedes Institut kann dabei in Frage kommen“, erklärt Böttger. Das Bestattungsunternehmen hilft den Angehörigen bei der Abschiedsnahme, beim Organisieren von Trauerfeiern und der Beisetzung und ist Ansprechpartner in dieser schwierigen Zeit. Ist dieses einmal festgelegt, werden beim folgenden Termin alle weiteren Dinge besprochen, wie zum Beispiel die Bestattungsart und der Beerdigungstermin. „Ist eine Feuerbestattung gewünscht, kann diese frühestens eine Woche nach dem Zeitpunkt des Todes terminiert werden.“ 

Förde Bestattungen
Sophienblatt 57, Kiel
Tel. 0431/674252
www.foerde-bestattungen.de

Ein Schmuckstück für die Ewigkeit. FOTO: HFR
Ein Schmuckstück für die Ewigkeit. FOTO: HFR

KIEL. Ein kostbares Symbol tiefer Liebe und Verbundenheit – ein Schmuckstück, das den Fingerabdruck des geliebten Menschen trägt, bringt ihn näher zu uns und gibt etwas von seiner persönlichen Wärme und Liebe. Zwei Menschen, die ihr Leben teilen wollen, ein Paar, das den Schatz vieler gemeinsamer Erinnerungen besitzt, oder auch Eltern und Kinder: Diesen Schmuck zu schenken, ist ein Zeichen, dass sie für den anderen da sind – immer. Ein solches individuelles Einzelstück kann auch nach dem Toddes geliebten Menschen angefertigt werden. Dazu wird mit einer rückstandsfreien Paste der Fingerabdruck genommen und von Hand in Silber, Gold oder ein anderes Material eingearbeitet. Das Bestattungshaus Paulsen bietet vielfältige Schmuckstücke an, die jeweils speziell für den Kunden gefertigt werden. Dabei können auch Namen,Daten oder persönliche Wünsche eingraviert werden. In einem Beratungsgespräch kann der Schmuck, der am besten passt, gemeinsam ausgewählt werden – denn Nähe und Vertrautheit bleiben auch über den Tod hinaus.

Bestattungshaus Paulsen
Feldstraße 47, Kiel
Tel. 0431/570220
www.bestattungshaus-paulsen.de


Für Bestatterin Ute Höhn ist es selbstverständlich, mit ihren Angeboten am Puls der Zeit zu bleiben. FOTO: ASTRID SCHMIDT
Für Bestatterin Ute Höhn ist es selbstverständlich, mit ihren Angeboten am Puls der Zeit zu bleiben. FOTO: ASTRID SCHMIDT

SCHÖNBERG. Wie jede Branche ist auch das Bestattungswesen ständig Veränderungen unterworfen. Nichts ist heute mehr so förmlich und steif wie vor Jahrzehnten. Ob Musik, die Form der Trauerarbeit oder die Art der Bestattung: Erlaubt ist heute, was der Hinterbliebene oder der Verstorbene wünscht. Und das ist auch gut so, meint Ute Höhn vom Bestattungsbetrieb Sarrahs. Sie besucht regelmäßig Messen, um sich über die veränderten Materialien und Möglichkeiten zu informieren, die es den Hinterbliebenen erlauben, sich individuell auf den Verstorbenen, seine Wünsche und Vorlieben einzustellen. „Es ist auch für uns Bestatter wichtig, am Puls der Zeit zu bleiben und den Austausch mit den Kollegen zu haben“. Ein schönes Beispiel ist die Jeans-Urne.Ganz in blauen Jeansstoff gekleidet, nehme diese Urne den Lebensalltag auf. Eine aufgenähte Tasche bietet Platz für eine besondere Mitgabe, ein Briefchen oder einen Talisman – ganz nach den Vorstellungen der Hinterbliebenen. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die Trauerarbeit. Ute Höhn weiß, wie hilfreich es für die Angehörigen sein kann, sich aktiv an vorbereitenden Arbeiten zu beteiligen. Das reicht von der Herrichtung der Trauerhalle und der Auswahl der Musik bis hin zum Einkleiden des Verstorbenen. Dabei sei es aber auch wichtig, mit Fingerspitzengefühl eigene Grenzen zu erkennen. „Wenn wir sehen, dass ein ausgebildeter Trauerbegleiter kontaktiert werden sollte, geben wir Anlaufstellen und Kontakte weiter“, berichtet sie. Ihr Betrieb bietet Service und Beratung rund um die Bestattung unabhängig von der Konfession. Auch kirchlich ungebundene Menschen können ihre Dienste in Anspruch nehmen oder ihre Trauerfeier in der Trauerhalle im Eichkamp abhalten. Sie wird liebevoll gestaltet und je nach Geschmack hergerichtet. „Für uns ist maßgebend, was der Kunde möchte. Auf seine Bedürfnisse stellen wir uns ein“, so Ute Höhn. asc

Sarrahs Bestattungen
Kamp 6, Schönberg
Tel. 04344/1322
www.sarrahs-bestattungen.de


Bei Rössler und Schwarz gibt es Grabsteine in verschiedenen Größen und Formen. FOTO: MARIE-KRISTIN KIELHORN
Bei Rössler und Schwarz gibt es Grabsteine in verschiedenen Größen und Formen. FOTO: MARIE-KRISTIN KIELHORN

KIEL. Die Firma Rössler und Schwarz ist über die Grenzen Kiels und des Dänischen Wohlds hinaus für ihre individuellen Grabmale und gestalterischen Ideen bekannt. Die Gründung der Firma erfolgte 1874 durch Ferdinand Rössler in Leipzig, es folgte aber eine schnelle Verlegung des Betriebes im Jahr 1883 nach Kiel. Knapp 100 Jahre später, 1971, schlossen sich die Firmen Rössler und Wolfgang Schwarz zusammen. Aktuell leitet Jens Schwarz die Firma, die ihm seine Mutter Erika – die übrigens Norddeutschlands erste Steinmetzgesellin war und auch heute noch ein paar Tage in der Woche im Betrieb mithilft – im Jahr 2012 übergab. Die sechste Generation steht auch bereits in den Startlöchern: Sohn Richard möchte im kommenden Jahr eine Ausbildung zum Steinmetzgesellen starten. Beim Weg zum individuellen Grabmal stehen die Experten aus der Eichhofstraße mit Rat und Tat zur Seite: Am individuellsten gelingt ein Grabzeichen, wenn sich die Angehörigen gemeinsam mit dem Steinmetzbetrieb für die Suche nach der passenden Gestaltung Zeit nehmen. Ideen und Erinnerungen fließen hier genauso in den Entwurfsprozess ein wie die Form der Grabpflege. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Silke Schwarz und den Gesellen hat Jens Schwarz bei Rössler und Schwarz stets ein engagiertes Team an seiner Seite, das mithilfe moderner Schneid- und Schleiftechnik auch eine breite Palette der Natursteinverarbeitung in Küche, Bad und Wohnräumen anbietet. Neben den handwerklichen Produkten gehören auch Küchenarbeitsplatten oder Fußbodenbeläge zum Angebot. kie

Rössler und Schwarz
Steinmetzbetrieb Natursteinwerk
Eichhofstraße 37-41, Kiel
Tel. 0431/542369
info@roessler-schwarz.de
www.roessler-schwarz.de

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