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Home Sonderthemen Lebensart Erste Schritte bei einem Todesfall
13:40 29.10.2019
Marco Böttger, Förde Bestattungen. FOTO: FÖRDE BESTATTUNGEN

Stirbt ein geliebter Mensch, ist dies ein schmerzlicher Verlust für die Angehörigen. Doch trotz der Trauer müssen direkt nach dem Todesfall viele Dinge organisiert und wichtige Entscheidungen getroffen werden. Lebte der Mensch zum Zeitpunkt seines Todes in einem Seniorenwohnheim oder befindet sich im Krankenhaus, kümmert sich das Personal um die ersten Schritte. Stirbt jemand aber zu Hause, müssen die Angehörigen selbst einen Arzt verständigen, damit der Tod festgestellt und der Totenschein ausgestellt werden kann. Ohne dieses Dokument kann der Bestatter nicht tätig werden. „Anschließend sollten sich die Angehörigen ausreichend Zeit nehmen, um sich vom Verstorbenen zu verabschieden“, so Marco Böttger von Förde Bestattungen. Außerdem sollten die Angehörigen abklären, welches Bestattungsinstitut für alle weiteren Schritte tätig werden soll. „Der Bestatter ist frei wählbar ist, jedes Institut kann dabei in Frage kommen“, erklärt Marco Böttger. Das Bestattungsunternehmen hilft den Angehörigen bei der Abschiedsnahme, beim Organisieren von Trauerfeiern und der Beisetzung und fungiert als Ansprechpartner in dieser schwierigen Zeit. Ist dieses erst einmal festgelegt, werden beim folgenden Termin alle weiteren wichtigen Dinge besprochen, wie zum Beispiel die Bestattungsart sowie der Beerdigungstermin. „Ist beispielsweise eine Feuerbestattung gewünscht, kann diese frühestens eine Woche nach dem Zeitpunkt des Todes terminiert werden.“

Förde Bestattungen
Sophienblatt 57, Kiel
Tel. 0431/674252
www.foerde-bestattungen.de
    

Der Nordfriedhof im Herbst. FOTO: LANDESHAUPTSTADT KIEL/BODO QUANTE
Der Nordfriedhof im Herbst. FOTO: LANDESHAUPTSTADT KIEL/BODO QUANTE

Die Landeshauptstadt Kiel lädt auch im Herbst 2019 wieder zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Am morgigen Sonntag, 27. Oktober, findet ab 11 Uhr eine Baumführung auf dem Nordfriedhof statt. Baumpflegerin Heike Wiese zeigt auf einem Rundgang über den Friedhof die Besonderheiten verschiedener Baumarten, seltene Bäume wie den Mammutbaum oder den Taschentuchbaum. Eine lange Tradition hat die zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag mit Kranzniederlegung auf dem Nordfriedhof, organisiert vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Sie findet in diesem Jahr am Sonnabend, 16. November, ab 15 Uhr statt. Das Marinemusikkorps Kiel begleitet die Veranstaltung. Gleichzeitig beginnt in der Kapelle des Ostfriedhofes die ebenfalls traditionelle Andacht zum Volkstrauertag. Sie wird von der Bugenhagen- Kirchengemeinde gehalten. Im Anschluss findet die Kranzniederlegung am Mahnmal auf dem Friedhof statt.

Am Totensonntag, 24. November, stehen ab 10 Uhr auf dem Nordfriedhof, dem Alten Urnenfriedhof, dem Ostfriedhof und dem Friedhof Russee die Mitarbeiter für Fragen und Anregungen bei Kaffee und Gebäck zur Verfügung.Um14 Uhr findet jeweils eine Friedhofsführung statt. Auf dem Ostfriedhof startet die Führung bereits um 13.30 Uhr, und um 14.30 Uhr beginnt dort das Choralblasen mit anschließender Andacht.

Mehr über die städtischen Friedhöfe finden Interessierte auf: www.kiel.de/friedhof


Im Bürgerhaus Kronshagen geht es am 7. November um wichtige Themen rund um den Sterbefall. FOTO: TAU
Im Bürgerhaus Kronshagen geht es am 7. November um wichtige Themen rund um den Sterbefall. FOTO: TAU

Der Gedanke über die „Zeit danach" liegt vielen älteren Menschen wie eine schwere Last auf den Schultern. Aber auch jüngere Leute stellen sich die Frage, was im Sterbefall von Eltern oder Partnern zu tun ist. Viele Fragen zu diesem wichtigen Thema beantworten am 7. November vier Experten aus den Bereichen Erbrecht, Bestattung und Grabpflege. Unter dem Titel „Würdevoll auf dem letzten Weg" laden die Referenten ab 18 Uhr ins Bürgerhaus Kronshagen ein. „Vorsorge ist ein Thema, über das man sich Gedanken machen muss und das individuelle Lösungen erfordert", betonen Friedhofsgärtnermeister Ralf Kretschmer und Torsten Schneider, Inhaber von Martens Bestattungen. Gemeinsam mit den beiden Rechtsanwälten und Notaren David Blumberg und Dr. Lars Düwel von der Kanzlei RPM Dres. Ruge Purrucker Makowski bieten sie einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Aspekte. Dazu gehören rechtliche Fragen aus den Bereichen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Erbe und Testament, ebenso wie die Themen Bestattung und Trauerfeier samt ihrer Formalitäten und Gestaltungsmöglichkeiten sowie die letzte Ruhestätte und deren Absicherungsmöglichkeiten in Form von Dauergrabpflege.

Die Teilnahme an der Vortragsveranstaltung ist kostenlos.

Vortragsveranstaltung „Würdevoll auf dem letzten Weg" 7. November, 18 Uhr Bürgerhaus Kronshagen Kopperpahler Allee 69


Selbstbestimmung bis zum Schluss – ein Bestattungsvorsorgevertrag macht dies möglich. FOTO: BESTATTUNGSHAUS PAULSEN
Selbstbestimmung bis zum Schluss – ein Bestattungsvorsorgevertrag macht dies möglich. FOTO: BESTATTUNGSHAUS PAULSEN

Es ist ein trauriger Anlass, aber es ist immerhin das letzte Mal, dass alle Freunde von Rita Rotenburg zusammenkommen. Da soll es einen guten Kuchen geben. Das Rezept hat Rita Rotenburg in ihrer Bestattungsvorsorge hinterlegt, genauso wie den Hinweis „Jeder nur ein Stück, es soll für alle reichen!“ und acht Briefe an spezielle Gäste der Bestattung. Rita Rotenburg hat sie selbst geschrieben und verfügt, dass sie bei ihrem Begräbnis an ihre Familie und Freunde übergeben werden.

Mit einem Brief war sie sich etwas unsicher und tauschte ihn ein Jahr nach ihrem Vorsorgevertrag noch einmal aus. „Damit wäre dann alles gesagt.“ Wer ähnliche Vorkehrungen treffen möchte, kann sich im Bestattungshaus Paulsen gerne zum Thema „persönliche Bestattungsvorsorge“ beraten lassen.

Bestattungshaus Paulsen
Feldstraße 47, Kiel
Tel. 0431/570220
www.bestattungshaus-paulsen.de


Ob Gedenkstein, Grabmal oder besonderes Objekt für den Garten – der Steinmetzbetrieb Rössler und Schwarz bietet die große Vielfalt. FOTO: TAU
Ob Gedenkstein, Grabmal oder besonderes Objekt für den Garten – der Steinmetzbetrieb Rössler und Schwarz bietet die große Vielfalt. FOTO: TAU

Erinnerungen an einen Menschen schwinden. Der Stein auf seinem Grab aber bleibt. Er bietet den Angehörigen die Möglichkeit, den Verstorbenen mit Wort und Symbol zu ehren und das Gedenken greifbar zu machen. Die Firma Rössler und Schwarz ist über die Grenzen Kiels hinaus bis in den Dänischen Wohld bekannt für ihre individuell gestalteten Grabmale. In enger und ausführlicher Absprache mit den Hinterbliebenen schaffen die erfahrenen Steinmetze Grabzeichen mit ganz persönlicher Note.

1874 durch Ferdinand Rössler in Leibzig gegründet, siedelte der Betrieb schon 1883 nach Kiel über. Knapp 100 Jahre später, 1971, schlossen sich die Firmen von Erika Rössler und Wolfgang Schwarz zusammen. Aktuell leitet Jens Schwarz die Firma, die ihm seine Mutter Erika – die übrigens Norddeutschlands erste Steinmetzgesellin war – im Jahr 2012 übergab. Mit Sohn Richard lässt sich nun schon die sechste Generation zum Steinmetz ausbilden.

Von der Beratung und dem ersten Entwurf bis hin zur Ausführung des individuellen Grabmals stehen die Experten aus der Eichhofstraße ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Das engagierte Team bietet zudem eine breite Palette der Steinmetzleistungen rund um den Bau. So gehören beispielsweise Küchenarbeitsplatten, Waschtische aus Stein sowie Fensterbänke, Fußbodenbeläge, Treppen, Eingangsbereiche oder Kaminverkleidungen zum Angebot dazu.

Rössler und Schwarz Steinmetzbetrieb Natursteinwerk
Eichhofstraße 37-41, Kiel
Tel. 0431/542369
Ausstellung Gettorf: Kirchhofsallee 13
www.roessler-schwarz.de
    

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