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Home Sonderthemen Gesundheit Bandscheibenvorfall, Arthrose, Bänderriss
15:09 10.12.2020
CT des Ellenbogens (VRT-Rekonstruktion) mit Osteosynthesematerial

Die radiologische Bildgebung von Knochen und Gelenken beschäftigt sich zum Beispiel mit dem Bandscheibenvorfall der Wirbelsäule, dem Verschleiß von Gelenken (bekannt als Arthrose), Entzündungen von Muskeln und Sehnen (z. B. Tennis-Ellenbogen) oder Traumafolgen (z. B. Bänderriss).

Sie alle zählen zu den muskuloskelettalen Erkrankungen, von denen in Deutschland etwa 20 Millionen Menschen – also etwa ein Viertel der Bevölkerung – betro en sind. Es handelt sich hierbei um verschiedene Gruppen von Krankheiten, die man grob in chronisch-degenerative Erkrankungen, entzündlich-rheumatische Erkrankungen, Osteoporose-assoziierte Degenerationen und akut-traumatische Veränderungen klassifizieren kann.

Bildgebende Verfahren helfen, die Erkrankungen schnell und einfach zu diagnostizieren. Sie sind Voraussetzung für den Behandlungserfolg des Facharztes. Je nach Verdachtsdiagnose trifft der behandelnde Arzt die Entscheidung, welche Untersuchung durchgeführt werden soll.

Bei nicht eindeutigem Befund im Röntgen, komplexeren Frakturen oder Knochentumoren kommt der Computertomographie (CT) eine besondere Bedeutung zu, da mit ihrer Hilfe die genauen Frakturverläufe, Stufenbildungen der Gelenkflächen, verschobene Fragmente oder tumoröse Veränderungen dreidimensional dargestellt werden können. Die Auflösung der CT liegt hierbei unter einem Millimeter. Ein weiteres Einsatzgebiet der CT ist bei Verdacht auf Osteoporose die Knochendichtemessung, bei der ein Computerprogramm die Dichte der Knochensubstanz des Patienten berechnet.

Bei der Untersuchung werden Röntgenstrahlen verwendet, um die Dichte des untersuchten Gewebes zu bestimmen. Hieraus wird ein genaues dreidimensionales Bild erzeugt. Unsere CT-Geräte verfügen über die neuesten Algorithmen zur Reduzierung der Strahlenbelastung, sodass die verwendete Dosis insbesondere im Bereich der Extremitäten minimal ist. Die Untersuchung selbst dauert in der Regel weniger als eine Minute, sodass diese auch bei Schmerzen tolerabel ist.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist angezeigt, wenn die Feinstrukturen der Gelenke von Interesse sind. Dieses Verfahren ermöglicht eine genaue Darstellung von Knorpel, Gelenkkapsel, Bändern, Bandscheiben oder Menisken im Millimeterbereich. Außerdem können am Knochen überlastungsbedingte Mikrofrakturen identifiziert werden, da sich in diesem Bereich vermehrt Flüssigkeit im Knochen einlagert. Mittels MRT können ferner die angrenzenden Weichteile hervorragend beurteilt werden, z.B. begleitende Muskelrisse nach einem Trauma.

MRT der Schulter mit Sehnenriss
MRT der Schulter mit Sehnenriss

Die Magnetresonanztomographie erzeugt Bilder ohne den Einsatz von ionisierenden Strahlen. Stattdessen werden unterschiedliche magnetische Eigenschaften des menschlichen Gewebes ausgenutzt, um diese dann sichtbar zu machen. Dieses Verfahren bietet einen extrem hohen Weichteilkontrast. Der Patient liegt auf einer Untersuchungsliege, die so weit in das MRT-Gerät gefahren wird, bis das zu untersuchende Körperteil in der Mitte liegt. Die Untersuchung dauert in der Regel max. 30 Minuten. Wir haben sowohl an unseren Kieler Standorten Lubinus-Clinicum und Praxisklinik Kronshagen als auch an unserem Standort Preetz die neueste Generation von MRT-Geräten mit einer größeren Öffnung (70 cm), sodass auch Patienten mit Platzangst in der Regel ohne Probleme untersucht werden können. Außerdem können die meisten Untersuchungen „feet-first“ durchgeführt werden, was der Patient in der Regel als angenehmer empfindet. In einigen Fällen kann die intravenöse Gabe eines Kontrastmittels nötig sein.

Bei uns im Förde-Radiologicum erhalten Sie direkt im Anschluss an die Untersuchung Ihre Bilder auf einer CD/DVD. Hierbei handelt es sich um Ihr Eigentum; nehmen Sie die CD/DVD jedoch zum Termin bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt mit, da sie/er sich die Bilder eventuell selbst anschauen möchte. Parallel dazu fertigen unsere Radiologen den schriftlichen Befund an, der direkt an Ihre Ärztin/Ihren Arzt geschickt wird. Um Wartezeiten für Sie zu minimieren, bemühen wir uns, den Befund noch am Tag der Untersuchung anzufertigen; in den meisten Fällen liegt Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt der Befund bereits am Folgetag vor.

Text- und Bildquellen: Förde-Radiologicum GbR

Förde-Radiologicum

Förde-Radiologicum GbR
Standort Karlstal
Dr. Christiane Schweiger
Karlstal 32 • 24143 Kiel

Standort Lubinus
Dr. Oliver Lehmberg
Steenbeker Weg 25 • 24106 Kiel

Standort Kronshagen
Dr. Godo Groth
Eichkoppelweg 74 • 24119 Kronshagen

Callcenter Tel. 0431 / 38 81 81 15

Standort Preetz
Dr. Frank Schubert
Am Krankenhaus 5 • 24211 Preetz
Tel.: 04342 / 8 01 28 4

www.foerde-radiologicum.de

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