Menü
Anmelden
Wetter Regenschauer
6°/3°Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel

Startseite
01:05 24.12.2021

Gedichte gehören zur Weihnachtszeit wie Lichterglanz, Spekulatius und Tannenduft. Mal heiter, mal nachdenklich, aber immer stimmungsvoll – persönliche Gedanken zum Fest in Worte zu fassen, ist eine beliebte Tradition, und auch die Leserinnen und Leser der Kieler Nachrichten haben sich wieder Gedanken zu Weihnachten gemacht und diese in Form von Gedichten und Geschichten zu Papier gebracht. Zudem erreichte uns eine Vielzahl an selbst gemalten Bildern, die mit viel Kreativität und Leidenschaft erstellt wurden. Da wir leider nicht alle Werke bei unserem Gewinnspiel in der Hauptausgabe berücksichtigen konnten, Ihnen aber diese kreativen Erzeugnisse nicht vorenthalten möchten, folgen nun weitere Werke, um Sie auf die beginnenden Festtage einzustimmen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Einsendern! Viel Freude beim Lesen und ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen Ihnen Ihre Kieler Nachrichten.

Weihnachtsdieb

Es war im Dezember. Am frühen Morgen erwachte Tom und ging ins Wohnzimmer. Dort sah er etwas Schreckliches. Erschrocken rief er: „Mama, Papa, die Hälfte des Weihnachtsbaumschmucks ist vom Baum verschwunden!“ Alle waren ratlos – beim Frühstück besprachen sie sich: „Wer könnte den Schmuck geklaut haben?“, fragte Mama. Tom antwortete: „Ganz klar, Bello war’s!“

Sie durchsuchten das Hundekörbchen, doch sie fanden nichts.

Am nächsten Morgen, als sie ins Wohnzimmer gingen, war schon wieder was verschwunden. Tom untersuchte den Baum ganz genau und rief: „Da oben, ein rotes Stoffstück!“ Papa zog es heraus und sagte: „Wir müssen dem Dieb eine Falle stellen!“ Also versteckten sie sich am Abend im Wohnzimmer. Mitten in der Nacht kam eine kleine Gestalt mit einem etwas zerrissenen roten Mantel, sie kletterte flink den Baum hoch und griff nach einem Stern aus Papier.

Tom sprang aus seinem Versteck und rief: „BUH!“ Das Wesen machte große Augen und erklärte dann schuldbewusst: „Ich bin ein Wichtel, ich wollte es nur etwas weihnachtlich haben hinter meiner Wichteltür.“ Tom sagte: „Dann feiere doch einfach mit uns.“ Der Wichtel strahlte, holte den geklauten Schmuck, und sie feierten fröhlich zusammen Weihnachten.

Lars Wagner, 9 Jahre, Mönkeberg

1
/
2