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Home Sonderthemen Genuss Gemüse und Obst mal anders
13:03 30.07.2020
Tiefgefrorene Früchte, Kräuter oder Gemüse können eine gute Alternative zu frischen Produkten sein. FOTO: DJD/SNACK-5.EU/UNIVERSAL IMAGES GROUP/AGF
Mai Lan

Seit mittlerweile 20 Jahren kennen Verbraucher die Ernährungsempfehlung, fünf Portionen Gemüse und Obst täglich zu essen. Denn genauso lange macht der im Jahr 2000 unter anderem von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Deutschen Krebsgesellschaft gegründete Verein „5 am Tag“ auf die Vorteile von frischer Pflanzenkost aufmerksam. Auch wenn viele Menschen der Empfehlung vertrauen und versuchen, sie umzusetzen, fällt das im Alltag manchmal nicht leicht. Frische Früchte oder ein knackiger Rohkostteller sind eben in der üblichen Hektik nicht immer greifbar. Oft wird wochentags auch gar nicht mehr selbst gekocht, sondern auf Kantinen- oder geliefertes Essen oder einen schnellen Snack zwischendurch gesetzt.

Säfte und Nüsse für unterwegs

Dabei ist es gar nicht so schwer, seinen Gemüse- und Obstverzehr anzukurbeln, besonders wenn man ein paar kleine Tricks kennt. Denn zwar ist Frisches immer am besten, es gibt aber durchaus gute Alternativen, die gelegentlich die ein oder andere der täglichen Portionen ersetzen können. Ganz einfach geht das zum Beispiel mit einem Glas Fruchtsaft, Karottensaft oder einem Smoothie. Man sollte nur darauf achten, keine gestreckten oder gezuckerten Produkte zu verwenden, sondern pure Säfte und Zutaten. Gerade im Büro, in der Schule oder unterwegs sind als ausgewogene Zwischenmahlzeit auch Nüsse, Studentenfutter oder Trockenfrüchte eine geeignete Wahl. Hier sollte allerdings die Menge kleiner ausfallen, da die leckeren Snacks trotz vieler guter Inhaltsstoffe recht kalorienreich sind. Circa 25 Gramm werden empfohlen, während bei Frischprodukten etwa 125 Gramm eine Portion darstellen.

Gutes aus Truhe oder Dose

Bei Mahlzeiten zu Hause ist der Griff zu Gemüse oder Obst zwar einfacher als unterwegs, aber oft ist trotzdem nicht immer etwas vorrätig. Das liegt auch an der meist nur recht kurzen Haltbarkeit von frischem Grünzeug. Zum Glück gibt es dafür gute Lösungen. Beim Einfrieren beispielsweise gehen kaum Nährstoffe verloren, sodass für die Spinatlasagne oder das Beerenmüsli die Zutaten ruhig aus der Tiefkühltruhe kommen können. Getrocknete Hülsenfrüchte sind ebenfalls lange haltbar und zählen als Gemüseportion. Selbst Konserven sind besser als oft gedacht: Ein paar eingelegte Gurken als Snack, eine Dose Karotten als Gemüsebeilage oder ein Fruchtkompott zum Nachtisch verbessern ebenfalls die Obst- und Gemüsebilanz. djd

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