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10:15 19.04.2022
Vom 3. bis 12. Juni sollen auch sie gezählt werden: Tagpfauenaugen. FOTO: PIXABAY

Es ist zwar noch ein bisschen hin, doch auch in diesem Jahr ruft der Nabu (Naturschutzbund Deutschland e. V.) zur bundesweiten Insektenzählaktion, dem „Insektensommer“ auf. Vom 3. bis 12. Juni sowie vom 5. bis 14. August sind alle Insektenfans dazu eingeladen, eine Stunde lang alle Sechsbeiner in ihrem Umfeld zu beobachten und zu zählen.

Wie das geht? Ein optimaler Tag, um Insekten zu zählen, ist ein warmer, trockener und vor allem windstiller Tag. Einfach ein geeignetes Plätzchen suchen, von dem aus es sich gut in den eigenen Garten oder in die Natur schauen lässt, und eine Stunde lang alle Insekten zählen, die zu beobachten sind. Das kann auch auf dem eigenen Balkon, der Terrasse oder ein Platz im Park oder irgendwo am Wegesrand sein. Im Meldeformular, das auf der Homepage des Nabu heruntergeladen werden kann, wird dem jeweiligen Beobachtungsort ein Lebensraum zugeordnet.

Was soll gezählt werden? Grundsätzlich jedes Insekt, das erkannt wird. Allerdings ist die Insektenwelt enorm vielfältig. Es gibt daher pro Meldezeitraum acht „Kernarten“, nach denen die Teilnehmenden möglichst auf jeden Fall schauen sollten. Diese Arten kommen (noch) häufig vor und sind vergleichsweise leicht zu erkennen. Im Juni sind es Tagpfauenauge, Admiral, Asiatischer Marienkäfer, Hainschwebfliege, Steinhummel, Lederwanze, Blutzikade und Gemeine Florfliege, im August sind es Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs, Ackerhummel, Blaue Holzbiene, Siebenpunkt-Marienkäfer, Streifenwanze, Blaugrüne Mosaiklibelle und Grünes Heupferd. Wer Schwierigkeiten beim Erkennen dieser Insekten hat, kann sich mit der kostenlosen App „Nabu Insektensommer“ behelfen. In dieser App können die entdeckten Insekten auch gleich gemeldet werden. Die Teilnahme ist ausschließlich online oder per App möglich. Mehr dazu unter: www.nabu.de


Florale Geschenke zum Muttertag

Am 8. Mai ist wieder Muttertag. Die Idee zum Muttertag entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA und verbreitete sich von dort um die Welt. Obwohl sich seither die Rolle der Frau in Gesellschaft und Familie stark verändert hat, gibt es den Muttertag immer noch. Und das ist auch gut so! Denn auch wenn man seiner Mutter sicher viel öfter danken könnte und sollte, an diesem Tag ist es auf jeden Fall ein Muss.

Nach wie vor spielen florale Präsente dabei eine entscheidende Rolle: Denn sie sind genau das Richtige, um ein lebendiges Zeichen der Aufmerksamkeit und Zuneigung, der Wertschätzung und Liebe zu setzen. Wie wäre es in diesem Jahr beispielsweise mit einer Orchidee? Damit macht man der eignen Mutter garantiert eine Freude. Als Geschenk bieten sich vor allem Phalaenopsis an, die auch Schmetterlingsorchideen genannt werden. Denn sie sind nicht nur ausgesprochen schön, sondern auch äußerst robust und genügsam. Ihren Namen verdanken sie übrigens den beeindruckenden Blüten, die zahlreich an langen Rispen erscheinen und an prächtige Falter erinnern. Neben weißen, rosa oder hellvioletten Varianten gibt es auch Züchtungen, die rot, gelb oder mehrfarbig mit interessanten Mustern blühen. Je nach Sorte erreichen die Phalaenopsis-Orchideen eine Höhe von zwei bis 20 Zentimetern. Entsprechend variiert auch die Größe der Blüten: von winzig klein bis handtellergroß ist alles dabei. Mit einem passend gewählten Übertopf lassen sich die Schönheiten perfekt in jeden Einrichtungsstil integrieren und die Wohnung im wahrsten Sinne des Wortes aufblühen. In der Regel kann sich die Beschenkte mehrere Monate lang an dieser Pracht erfreuen. Und ist die Blütezeit dann doch irgendwann einmal vorbei, braucht es nur ein bisschen Geduld und vielleicht ein wenig Dünger: Dann entwickeln sich schon bald wieder neue Knospen.

Weitere Informationen unter: www.orchidsinfo.eu GPP