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Home Sonderthemen Genuss Gesünder essen, aber wie?
06:18 06.01.2020
Da ist es, das neue Jahr. Und der Vorsatz, sich nun wirklich einmal gesünder zu ernähren, steht sicherlich bei vielen wieder ganz weit oben auf der To-do-Liste für 2020. Und wer nicht selbst stundenlang in der Küche stehen möchte, um der Tiefkühlpizza zu entgehen, kann sich bei Frühstück, Brunch oder Dinner von den Gastronomen hier in der Region verwöhnen lassen. So kann das neue Jahr doch starten! FOTO: PIXABAY

Nur noch vegetarisch, ganz ohne Zucker oder am besten alles roh? Gar nicht so einfach, sich in der Flut von „gesunden“ Ernährungskonzepten zurechtzufinden. Oder doch? Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Jana Jentgen aus Münster bleibt bei diesem Thema ganz entspannt: „Um gesund und ausgewogen zu essen, braucht es weder ausgeklügelte Rezepte noch lange Verbotslisten.“ Hier sind fünf Tipps für jeden Tag:

Basisch beginnen

Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist aus naturheilkundlicher Sicht eine wichtige Grundlage, um leistungsfähig und aktiv zu sein. „Was wir essen, spielt dabei eine entscheidende Rolle“, erklärt die Expertin. Ihr Rat: Es sollten vor allem Zutaten wie frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln und Vollkornprodukte auf dem Speiseplan stehen. „Zucker, tierische Produkte, Kaffee, Weißmehl und verarbeitete Lebensmittel können zu einer Übersäuerung des Gewebes führen. Zu den möglichen Folgen gehören neben Übergewicht mit all seinen Folgen für Herz, Kreislauf und Stoffwechsel auch Leistungsschwäche, Müdigkeit und Infektanfälligkeit.“
   

Morgens durchstarten

Ein gesundes Frühstück lässt sich oft am leichtesten in einen vollen Alltag einbauen. Das kann ein frischer Smoothie sein oder auch ein warmer Getreidebrei. Auf diese Weise wird schon morgens eine gute Grundlage geschaffen. Fertige Mischungen für basische Frühstücksbreie gibt es in Reformhäusern und Bioläden. Sie werden einfach mit heißem Wasser übergossen und ganz nach Geschmack mit Zimt, Honig oder frischem Obst verfeinert.

Flexibel bleiben

Wenn es im Job hoch her geht, ist manchmal wirklich keine Zeit für eine ausgiebige Mittagspause. Dann sind gesunde Snacks Gold wert, um Heißhunger vorzubeugen. Nüsse oder Mandeln sättigen zwischendurch ebenso wie Gemüsesticks mit Dip, die sich gut vorbereiten lassen.

Kreativ werden
    

Was koche ich heute? Die Frage ist leicht beantwortet, wenn der Kühlschrank mit frischen, regionalen Zutaten gefüllt ist. FOTO:DJD/JENTSCHURA INTERNATIONAL/GETTY
Was koche ich heute? Die Frage ist leicht beantwortet, wenn der Kühlschrank mit frischen, regionalen Zutaten gefüllt ist. FOTO:DJD/JENTSCHURA INTERNATIONAL/GETTY

Heimisches Gemüse ist so vielseitig – es lohnt sich, neue Rezepte auszuprobieren. Viele sind schnell zubereitet und schmecken der ganzen Familie, etwa Gemüseragout oder „Zoodeln“, für die Zucchini und Karotten in schmale Streifen geschnitten,gedünstet und wie Nudeln mit Soße oder Pesto serviert werden.

Detektiv spielen

Vielen ist nicht bewusst, wie viel Fett, Zucker und Salz täglich auf ihrem Teller landen. Tipp: Eine Zeit lang genau auf die Nährwertangaben von Fertigprodukten achten. Ein Glas Apfelsaft besteht beispielsweise zu rund einem Viertel aus Zucker. Eine Tiefkühlpizza liefert über 40 Gramm Fett, und viel Salz steckt nicht nur in Chips, sondern auch in Schmelzkäse. djd


Fast jeder mag Süßes – und viele picken gerne Rosinen. Die getrockneten Trauben schmecken mit ihrer fruchtigen Süße einfach so als Snack und machen sich gut in Backwaren, Müslis und Smoothies. Doch was macht die Rosine als Superfrucht eigentlich so besonders, und auf welche Qualitätsmerkmale sollte beim Einkauf geachtet werden?

Das macht die Rosine so gesund

Wer gerne Süßes nascht, trifft mit Rosinen eine gute Wahl. Auch als Sportler-Snack sind sie sehr gut geeignet, denn neben vielen wichtigen Nährstoffen liefern sie schnell Power.

Vor dem Training verzehrt können Rosinen sogar den selben Effekt haben wie ein Energieriegel.

Wie erkennt man sonnengetrocknete Rosinen?

Die Unterschiede von Rosinen unterschiedlicher Herkunftsländer und den jeweiligen Produktionsmethoden sind den wenigsten bekannt. So geben viele Menschen an, die Unterschiede zwischen Rosinen aus Kalifornien und anderen Ursprungsländern nicht zu kennen. Andere sind sich darüber bewusst, dass kalifornische Rosinen immer sonnengetrocknet sind, wohingegen nur wenige Menschen bemerken, dass Rosinen aus dem Golden State dunkler sind als die meisten anderen. Die dunkle Farbe hängt aber unmittelbar mit der Sonnentrocknung zusammen, denn durch den Oxidationsvorgang färben sich die Früchte dunkelbraun. Werden die Früchte zur schnelleren Trocknung chemisch vorbehandelt und zudem vielleicht noch zusätzlich geschwefelt, bleiben die Trauben heller.

„Geschwefelte“ und „ungeschwefelte“ Rosinen

Die Rosine wird in vielen Ländern für eine längere Haltbarkeit mit Schwefeldioxid behandelt. Für den Endverbraucher hat dies jedoch zur Folge, dass wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamin B1 oder Folsäure verloren gehen oder Allergien ausgelöst werden können. Ungeschwefelte Rosinen sind somit die bessere Wahl. djd