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Home Sonderthemen Genuss Gesund und sicher in den Sommer
13:39 30.07.2020
FOTO: PIXABAY

Langsam kehrt auch während der Corona-Krise das Leben zurück in den Alltag der Menschen. Draußen wird es warm, und Restaurants machen vorsichtig wieder auf und geben uns so ein Stück unserer Normalität zurück, auch wenn wir uns weiterhin einschränken müssen. Die Angebote bleiben aber vielfältig, genauso wie die Ideen, mit denen Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen eingehalten werden können. Die Gastronomen in der Region sind wieder da, und wir können den Sommer genießen.

Wie wertvoll und lecker gesundes Essen ist, lernen die Kleinen am besten, wenn sie bei der Zubereitung helfen dürfen. FOTO: DJD/VERLAG PETER JENTSCHURA/SHUTTERSTOCK
Wie wertvoll und lecker gesundes Essen ist, lernen die Kleinen am besten, wenn sie bei der Zubereitung helfen dürfen. FOTO: DJD/VERLAG PETER JENTSCHURA/SHUTTERSTOCK

Bereits Dreijährige leiden in Deutschland unter Übergewicht und weiteren, alarmierenden Folgen von unausgewogener Ernährung und Bewegungsmangel. Das ergab kürzlich eine umfangreiche Studie des Berliner Robert-Koch-Instituts. Demnach sind 15,4 Prozent der Drei- bis 17-Jährigen übergewichtig oder sogar fettleibig. „Schon im Kindesalter werden wichtige Weichen für die Gesundheit gestellt“, weiß Dr. h.c. Peter Jentschura aus Münster, Experte für ganzheitliche Ernährungsfragen. Seine wichtigsten Tipps:

Weniger Zucker: Maximal zehn Prozent der täglichen Gesamtenergiezufuhr sollten aus Zucker gewonnen werden, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Kinder überschreiten diesen Wert bei uns um rund 75 Prozent. „Zu den bekannten Folgen gehören Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes“, erklärt Dr. h.c. Peter Jentschura. Ein einfacher Schritt, die Zuckermenge zu reduzieren: Säfte und Softdrinks durch Wasser, ungesüßten Tee oder dünne Saftschorlen ersetzen.

Weniger Fertigprodukte: Ob Frühstücksflocken oder Tiefkühlgericht – auch hier verbirgt sich jede Menge Zucker, dazu oft ungesunde Fette und „leere“ Kalorien in Form von Weißmehl. „Gerade Kinder brauchen aber nährstoffreiche Mahlzeiten“, so der Fachmann. „Bereiten Sie das Essen daher aus frischen Zutaten zu und beziehen Sie Ihre Kinder mit ein, um deren Neugierde zu wecken.“

Bewusster essen: Schon den Jüngsten kann man vermitteln, dass Essen wertvoll ist und unser Körper gesunde Lebensmittel braucht, um fit zu bleiben. Gemeinsame Mahlzeiten in Ruhe können das Bewusstsein dafür schärfen.

Bewegung einbauen: Nur jedes vierte Kind schafft es, täglich mindestens eine Stunde lang körperlich aktiv zu sein. Auch das zeigt die KiGGS-Studie. Bewegungsmangel fördert jedoch nicht nur Übergewicht, sondern begünstigt ebenfalls Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen.

Entspannt bleiben: Verbote sind beim Thema Ernährung fehl am Platz. „Viel ist erreicht, wenn man versucht, sich zu 80 Prozent an eine basenüberschüssige Kost zu halten.“ Wie das funktioniert, erklärt der Fachmann auch in seinem Ratgeber „Gesundheit durch Entschlackung“. djd

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