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19:20 06.07.2021
Bestattungsberater Lutz Maehs zeigt die nachhaltigen Urnen. FOTO: SVENJA PAETSCH

KRONSHAGEN. Auch im Hinblick auf die Bestattung gewinnt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. „Wir achten zum Beispiel darauf, dass unsere Särge nicht aus Tropenhölzern, sondern aus einheimischen Hölzern wie etwa Eiche, Birke oder Linde bestehen“, sagt Lutz Maehs. Bestattungsberater bei Flenker Bestattungen. „Das gilt auch im Hinblick auf die Urnen. Früher gab es häufig Stahlurnen, heute nutzen wir biologisch abbaubare Natururnen. Diese belasten den Boden und die Umwelt nicht.“ Auch im Hinblick auf die Bestattungsart selbst setzen viele auf naturnahe, nachhaltige Formen – zum Beispiel auf die Bestattung im Begräbniswald.

Inh. Jens-Ferdinand Begehr e.K.

„Wir beraten stets individuell, denn bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“, verspricht Lutz Maehs. Großen Wert legt das gesamte Flenker-Team auf die individuelle Abschiednahme. Getreu dem Firmenmotto „Wünsche erfüllen für einen besonderen Abschied“ wird die Trauerfeier ganz nach den Vorlieben und Wünschen des Verstorbenen und seiner Angehörigen ausgerichtet. „Ob Musikrichtung, eine Diashow mit Bildern aus dem Leben des Verstorbenen oder persönliche Gegenstände – alles ist erlaubt. Auch Sprecher und Redner aller Glaubensgemeinschaften sind zugelassen.“ Viel Zeit und Raum für persönliche Abschiednahmen bietet das Heinrich Flenker Bestattungshaus in der Falckstraße 11. Die hellen, offenen Räumlichkeiten mit Feierhalle, Abschiedsraum und Bewirtungsbereich geben Angehörigen die Möglichkeit, sich in Ruhe von dem Verstorbenen zu verabschieden.

„Wir sind nicht an Friedhofszeiten oder -vorgaben gebunden“, sagt der Bestattungsberater. „Angehörige können Zeitpunkt und Länge der Feier selbst bestimmen.“ Um sicherzustellen, dass die Trauerfeier ganz nach den Wünschen des Verstorbenen abläuft, empfiehlt Lutz Maehs eine Bestattungsvorsorge. „Damit wird Hinterbliebenen eine große Last abgenommen. Nichts ist schlimmer als nicht zu wissen, was der Verstorbene wollte.“ Mit dem Tod endet die Betreuung bei Flenker Bestattungen nicht. „Wir bieten verschiedene professionelle Trauergruppen an. Wir empfehlen jedem, der sie benötigt, diese Nachsorge zeitlich unbegrenzt wahrzunehmen.“ svp

Flenker Bestattungen
Kieler Straße 63b
Kronshagen
Tel. 0431/51234
www.flenker-bestattungen.de

Kein Plastik in die Bio-Tonne

KRONSHAGEN. Die AWR Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde GmbH apelliert an ihre Kunden und Kundinnen, keine Plastiktüten für die Bio-Tonnen zu verwenden. Auch die sogenannten „kompostierbaren“ Tüten sind im Kreis Rendsburg-Eckernförde verboten. Sie sind ein Störstoff, der den Kompostierungsprozess behindert. Die AWR empfiehlt, auf prozessfreundliche Alternativen wie Papiertüten oder eine Lage Zeitungspapier zurückzugreifen.

Eine Plastiktüte darf als „kompostierbar“ bezeichnet werden, wenn sie sich nach drei Monaten unter den Bedingungen industrieller Kompostierung, also bei relativ hohen Temperaturen, aufgelöst hat. Das Problem ist jedoch: Der Verarbeitungsprozess in der Bioabfallbehandlungsanlage in Borgstedt dauert, wie bei anderen modernen Verarbeitungsanlagen auch, maximal zwei Monate. Oft reichen sogar sieben Wochen, um aus angeliefertem Biogut fertigen Kompost herzustellen. Das bedeutet, dass eine „kompostierbare“ Plastiktüte am Ende des Prozesses zumindest noch in Fetzen zu erkennen ist. Diese müssen anschließend als Fremdstoffe aussortiert und als Restabfall entsorgt werden. Das ist nicht nur aufwendig, sondern auch teuer. Aus diesem Grund ist die Nutzung dieser Tüten untersagt. Die Besatzungen der Müllwagen sind angewiesen, Bio-Tonnen, die solche Tüten enthalten, ungeleert stehen zu lassen.