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Home Sonderthemen Gesundheit Individuelle Unterstützung im Alter
11:06 14.05.2019
Doris Hübner (li.) und ihre Chefin Anja Goldschmidt-Frahm im Gespräch. Die beschreibt ihren Auftrag so: „Meine Aufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass meine Mitarbeiter hier arbeiten wollen – und nur hier.“ FOTO: HFR

KIEL. Wer Pflege benötigt, möchte sich eines möglichst lange bewahren: ein Höchstmaß an Normalität – auch für die eigenen Angehörigen. Medizinische Behandlungspflege, wie zum Beispiel Medikamentengabe, Betreuung bei Demenz sowie Urlaubs- und Verhinderungspflege: „Um all das kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Pflegedienstes“, sagt Anja Goldschmidt- Frahm, Gründerin und Geschäftsführerin des Krankenpflegeteam Kiel.

Trotzdem bleiben für die Angehörigen eine Vielzahl an Aufgaben – und dies ist oft seelisch und körperlich belastend. „Doch auch dabei können wir helfen“, sagt Goldschmidt- Frahm. Die sechs Pflegeberaterinnen des Krankenpflegeteams begleiten die Angehörigen individuell, unterstützen sie in allen Bereichen der Pflege und finden gemeinsam Lösungen für alle während der Pflege auftretenden Probleme. „Dabei bleibt immer die gleiche Beraterin zuständig – das hat sich bewährt“, sagt Anja Goldschmidt-Frahm und ergänzt: „Für mich ist unser großes Beratungsteam auch Ausdruck des Respekts für die Leistung der pflegenden Angehörigen. Die Beratung ist übrigens eine Leistung im Rahmen der Pflegeversicherung.“

Krankenpflegeteam Kiel
Königsweg 38
Kiel
Tel. 0431/2604060
info@krankenpflegeteam-kiel.de
www.kpt-kiel.de


Wenn Symptome wie Brustenge oder Herzrhythmusstörungen auftreten, ist die Arteriosklerose oft schon weit fortgeschritten. FOTO: DJD/TELCOR-FORSCHUNG/SYDA PRODUCTIONS-STOCK.ADOBE
Wenn Symptome wie Brustenge oder Herzrhythmusstörungen auftreten, ist die Arteriosklerose oft schon weit fortgeschritten. FOTO: DJD/TELCOR-FORSCHUNG/SYDA PRODUCTIONS-STOCK.ADOBE

Arthrose macht sich anfangs meist durch die typischen „Anlaufschmerzen“ bemerkbar. Später wechseln sich schmerzarme und beschwerdeintensive Phasen ab, bis es irgendwann zu mehr oder weniger starken Dauerschmerzen kommt. Problematisch ist, dass Patienten dann oft unbewusst eine Schonhaltung einnehmen, die die Muskulatur um das jeweilige Gelenk verhärtet und die Muskelfasern verkürzt. Daraus resultieren Mobilitätseinschränkungen und noch mehr Schmerzen, sodass der Betroffene sich immer weniger bewegt – ein Teufelskreis. Damit es nicht so weit kommt, sollten Betroffenen frühzeitig gegensteuern. Der Orthopäde und Sportmediziner Dr. Werner Lehner aus München erklärt, wie das gehen kann: „Zunächst werden alle Möglichkeiten der konservativen Therapie ausgeschöpft. Neben Empfehlungen zur Gewichtsreduktion, ausreichend Bewegung und einer Ernährungsumstellung kommen Maßnahmen wie schmerz- und entzündungshemmende Tabletten zum Einsatz.“ Auch eine gute Nährstoffversorgung ist wichtig. „Im Rahmen der Arthrosetherapie empfehle ich meinen Patienten die ergänzende Einnahme von Kollagen-Peptiden mit entzündungshemmendem Hagebuttenextrakt in Form von Trinkampullen“, so der Experte. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Knorpeldichte bei täglicher Einnahme zunimmt und sich der Gelenkknorpel stabilisiert. So können Arthrosepatienten die „Pufferfunktion“ in den Gelenken stärken und einer möglichen OP entgehen. Darüber hinaus sollten Überlastungen vermieden werden – etwa indem Betroffene von ungünstigen Sportarten wie Fußball, Tennis oder Squash zu schonenden Trainings wie Schwimmen, Gymnastik oder Radfahren wechseln. djd


Fünf bis sechs Liter Blut zirkulieren im Körper eines Erwachsenen. Diese werden täglich etwa 2000 Mal durch den Körper gepumpt, um alle Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Damit das klappt, braucht das Blut vor allem eins: freie Bahn. Denn wenn Gefäße verengt oder sogar verschlossen sind, kommt es schnell zu einer gefährlichen Unterversorgung der betroffenen Region – im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Das macht die Arteriosklerose, bei der sich Ablagerungen aus Fett und Kalk in den Gefäßwänden bilden und dem Blut den Platz zum Fließen wegnehmen, so gefährlich.

Bei Anzeichen schnell zum Arzt

Arteriosklerose verläuft oft über Jahre unbemerkt. Wenn sich erste Anzeichen wie Schwindel, kribbelnde Finger und Zehen, kalte Hände und Füße, Brustenge, Potenzprobleme, Herzrhythmusstörungen oder schmerzende Beine beim Gehen („Schaufensterkrankheit“) zeigen, ist sie oft schon weit fortgeschritten. Dann sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Besser ist es, frühzeitig vorzubeugen. „Schon mit wenigen Verhaltensänderungen lassen sich im Gefäßschutz große Erfolge erzielen“, weiß Internist und Kardiologe Dr. med. Hans-Joachim Christofor. „Allein die Bekämpfung von Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung sowie des Nikotinkonsums hält ein ungeahntes Mehr an Lebenszeit und -qualität für uns bereit, und fast zwei Drittel aller Herzinfarkte ließen sich so vermeiden.“ Außerdem könne die gezielte Zufuhr gefäßgesunder Nährstoffe eine weitere Möglichkeit bieten, seine Gefäße aktiv zu schützen. „So zeigen beispielsweise aktuelle Studien mit der Nahrungsaminosäure Arginin, dass die regelmäßige Einnahme die Gefäßfunktionen und somit die Durchblutung verbessert. Personen mit Bluthochdruck, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen und Diabetes mellitus können davon profitieren“, so Christofor.

Was Arginin bewirken kann

Aus dem natürlichen Eiweißbaustein Arginin wird nämlich im Körper ein lebenswichtiger Botenstoff gebildet. Er sorgt dafür, dass die Gefäße geweitet werden, unterstützt so die Blutdruckregulation und wirkt der Bildung von gefährlichen Ablagerungen entgegen. Eine ergänzende Zufuhr ist laut Christofor oft sinnvoll, denn: „Gerade bei ernsthaften Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes ist der Argininbedarf sehr hoch und kann kaum über die Ernährung gedeckt werden.“ djd

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