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08:54 17.05.2018
Die Karl-Heinz-Howe-Simon-Fiedler-Stiftung bietet einen vielfältigen Veranstaltungskalender und viele Projekte in Kiel. FOTO: HFR

17.05.2018

Wirtschaft & Geschäftswelt

Für mehr Lebensqualität im Alter

Auch in Kiel leben zahlreiche Menschen jenseits des gesetzlichen Renteneintrittsalters, die von Altersarmut betroffen sind. Besonders viele davon sind allein stehend. Diese Menschen sind auf Hilfe anderer angewiesen, sei es in kommunikativer, gesellschaftlicher oder finanzieller Form. Die Karl-Heinz-Howe-Simon-Fiedler-Stiftung wendet sich genau an diese unterstützungswürdigen Personen. Die Stifterin Anneliese Simon, geb. Fiedler (1924-2012), verfügte nach dem Tod ihres langjährigen Lebensgefährten, dem Immobilienkaufmann Karl-Heinz Howe, dessen Alleinerbin sie war, dass ihr Vermögen der guten Sache zur Verfügung gestellt würde und alten, bedürftigen Kielern zugute kommen sollte. Diese Unterstützung sollte unmittelbar und möglichst unbürokratisch erfolgen. Die Zuwendungen, die durch die Stiftung erbracht werden, sind vielfältig: Handwerkerleistungen, Sachleistungen wie die Übernahme von Tierarztkosten, Finanzierung von Sehhilfen, Zuwendungen für Kleidung und vieles mehr. Zusätzlich erhält der betreffende Senior Unterstützung durch die Senioren-Lotsin, die berät, begleitet, informiert und beisteht. Stiftungskoordinatorin Gesa Rogowski nimmt die Anfragen entgegen, prüft die Relevanz und leitet dann schnelle Hilfe in die Wege. Durch die gute Vernetzung mit vielen karitativen Einrichtungen bietet die Stiftung einen vielfältigen Veranstaltungskalender und viele Projekte für ihre Zielgruppe in Kiel. Aktuell führt die Stiftung eine Befragung von Senioren im interreg-Projekt WIPP auf dem Kieler Ostufer durch, um zu evaluieren, wie diese ihr Leben im Alter gestalten. Das Ergebnis soll helfen, ein neues Modell zur Gesundheitsvorsorge zu entwickeln und umzusetzen. Abschießend bekommen die Teilnehmer Vorschläge, wie sie ihr Alter gesünder und aktiver gestalten können. Informationen zur Stiftung oder dem Projekt, für das noch Teilnehmer gesucht werden, gibt es bei der Projektleiterin Gesa Rogowski, Tel. 0431/53007025, oder der Kieler-Senioren-Lotsin, Tel. 0431/53023863.

Stiftung: Karl-Heinz-Howe-Simon-Fiedler-Stiftung

Aufgabe: Unmittelbare, unbürokratische Unterstützung und Zuwendung für mehr Lebensqualität im Alter

Adresse:
Holstenstraße 88-90 / Kurze Straße 1, Kiel

Kontakt: Tel. 0431/53007025

www.howe-fiedler-stiftung.de

Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten

Erinnerung lebendig halten – Toleranz, Achtung und Rechtsstaatlichkeit fördern

Gedenkstätten leisten historisch-politische Bildungsarbeit für die ganze Gesellschaft. FOTO: H. SCHMID
Gedenkstätten leisten historisch-politische Bildungsarbeit für die ganze Gesellschaft. FOTO: H. SCHMID

Das Erinnern an die Zeit des Nationalsozialismus hat für die Bundesrepublik Deutschland eine herausragende Bedeutung. Die Auseinandersetzung mit Herrschaft und Verbrechen des „Dritten Reiches“ zählt zu den Kernelementen der politischen Kultur Deutschlands. In deren Mittelpunkt stehen die Gedenkstätten, die – meist von Bürgerinitiativen erst ritten und aufgebaut–amauthentischen Ort des früheren Geschehens an die Opfer des NS Terrors und deren Leidensgeschichte erinnern.

Schleswig-Holstein hat eine größere Zahl von Gedenkstätten, in denen historischpolitische Bildungsarbeit für alle Generationen, insbesondere für jüngere Menschen geleistet wird. Die Gedenkstätten sind übers ganze Bundesland verteilt und werden von ehrenamtlich geleiteten Vereinen oder Initiativen getragen ebenso wie von Kommunen oder Kirchen.

Damit die Erinnerung an das Geschehen auch nach dem Verlust der Zeitzeugen lebendig bleibt und professionell vermittelt wird, bedürfen die schleswig-holsteinischen Gedenkstätten einer nachhaltigen Förderung. Dies hat sich die 2002 gegründete Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten zur Aufgabe gesetzt, die dabei insbesondere vom Land Schleswig-Holstein und der Nordkirche nachhaltig unterstützt wird. Sie fördert Einrichtungen und Projekte, die sich dem Opfer gedenken, der Aufklärung und Erforschung der Zeit des Nationalsozialismus widmen. Die Stiftung will darüber hinaus Fremdverstehen, Toleranz und gegenseitige Achtung unter den Menschen fördern, sowie Verständnis und persönlichen Einsatz für den freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat stärken und das Bewusstsein für politische Verantwortung entwickeln und vertiefen.

Stiftung: Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten

Aufgaben: Förderung von Gedenkstätten und Projekten zur Erinnerung an die NS-Opfer in Schleswig-Holstein

Adresse: Nordkolleg Rendsburg, Am Gerhardshain 44, 24768 Rendsburg

Kontakt: Tel. 04331/143824
E-Mail: info@gedenkstaetten-sh.de

www.gedenkstaetten-sh.de

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