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09:51 22.02.2021
Ein kleiner Steinmarder kann einen ziemlich großen Schaden am geparkten Auto verursachen. FOTO: DJD/OTTERZENTRUM HANKENSBÜTTEL/JAN PIECHA

Spätabends, wenn die meisten Menschen schon im Bett liegen, wird ein kleiner Nachbar erst wach: Steinmarder haben sich in vielen Häusern als ungebetene „Untermieter“ im Dachboden eingenistet, poltern zur schönsten Schlafenszeit lautstark durch ihr Revier und hinterlassen zerfressene Isolierungen und übel riechende Exkremente. Manche dringen auch in den Motorraum von geparkten Autos ein und machen sich dort an Zündkabeln oder Kühlwasserschlauch zu schaffen, was zu unliebsamen Überraschungen beim morgendlichen Weg zur Arbeit führt.

Es ist gar nicht so einfach, die Marder loszuwerden. Denn sie können nicht nur gut klettern, springen und sich durch Öffnungen von lediglich fünf Zentimetern Durchmesser quetschen, sie sind auch sehr reviertreu. Mit unangenehmen Gerüchen, Radiomusik oder Ultraschallgeräten lassen sie sich nur kurz vertreiben. Die Marderexperten vom Verein „Aktion Fischotterschutz“ geben unter anderem folgenden Tipp: Um das Auto vor Mardern zu schützen, hilft es, Maschendraht darunter auszulegen. Auch elektrische Abwehrsysteme können Schutz bieten. Kostengünstiger und effektiv: Zündkabel, Kühlwasserschlauch und Co. mit im Baumarkt erhältlichen Schutzhüllen ummanteln. djd
  

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