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Home Sonderthemen Gesundheit Lubinus – anerkannte Experten für den „Bewegungsapparat“
12:49 19.12.2019

Wer möchte das nicht. Schmerzfrei durchs Leben gehen und das natürlich in jedem Alter. Der Wunsch der Menschen mobil zu sein und aktiv zu bleiben ist ungebrochen. Viele möchten ohne jede Einschränkung spazieren gehen, Fahrradfahren, liebgewonnene Hobbys pflegen oder aktiv Sport treiben. Moderne Operationsverfahren im Bereich der Endoprothetik machen es heute möglich, helfen, wenn die Gesundheit nicht mehr mitmacht. Ständige Schmerzen an der Wirbelsäule, Hüften, Knie, Schulter, Knochenbrüche oder sonstige Beschwerden am sogenannten Bewegungsapparat gehören bei vielen Patienten mittlerweile der Vergangenheit an. Sie sind völlig beseitigt oder zumindest gelindert.  

Bei den häufigsten medizinischen Eingriffen in Deutschland geht es um den Einsatz künstlicher Gelenke, allen voran die Hüfte, gefolgt vom Knie.  

Lubinus Stiftung

Aus diesem Grunde stellen sich Patienten sich immer häufiger die Frage, wem vertraue ich mich als Patient an, welches Krankenhaus hat die größten Erfahrungen mit den Operationen, welches den besten Ruf und welches bietet eine optimale Versorgung an? Manche verlassen sich auf die Mund-zu-Mund-Propaganda von Freunden oder Bekannten. Das 21. Jahrhundert bietet mehr. Wer also einen ungefärbten Eindruck von der medizinischen Behandlung und der Patientenversorgung erhalten möchte, kann sich auf Kliniklisten verlassen, die unabhängige Institute erstellt haben. Beispielsweise die Klinikliste 2020 von FOCUS-Gesundheit. Man muss nicht lange suchen um festzustellen, dass das Lubinus Clinicum zu den Top-Krankenhäusern und -Kliniken Deutschlands zählt. Die Bereiche Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie wurden besonders hervorgehoben.  

Seit nunmehr fast 125 Jahren besteht das orthopädische Traditionskrankenhaus, in dem vor rund vier Jahrzehnten eine eigene Hüftprothese entwickelt wurde, die heute noch weltweit nachgefragt wird. Sie entspricht immer noch höchsten Standards. Nach 20 Jahren sind mehr als 93 % aller implantierten Prothesen nach wie vor voll funktionsfähig.

Bei Lubinus werden jährlich mehr als 1.600 Prothesenimplantationen sehr erfolgreich durchgeführt. Die Focus-Liste ist das eine. Aber es gibt noch weitere Bewertungsparameter: Nach anonymen Patientenbefragungen der Techniker Krankenkasse, der Barmer sowie der AOK gehören das Lubinus Clinicum und das Sankt Elisabeth Krankenhaus in Kiel bei der medizinischen Versorgung und der Pflege nicht nur zu den besten Krankenhäusern Schleswig-Holsteins, sondern zu den Spitzenkliniken bundesweit.  

Und wem diese Informationen noch nicht reichen, der kann sich auch noch umfassend beim Krankenhausnavigator der AOK informieren und die Krankenhäuser in seiner Region vergleichen. Beispielsweise beim Hüftgelenkersatz belegen das Lubinus Clinicum und das Sankt Elisabeth Krankenhaus die Plätze eins und zwei.

Eine Erfolgsgeschichte des Hauses Lubinus, eine Anerkennung für eine perfekte Medizin und gute Pflege. Lubinus – nordisch echt und bewegend. (Text Gerd Rapior)  


Die Krebsrate in Deutschland steigt. Gleichzeitig haben sich die Behandlungsmöglichkeiten dramatisch verbessert. Im Friedrich-Ebert- Krankenhaus (FEK) in Neumünster planen die Fachdisziplinen gemeinsam mit großem Erfolg individuelle Therapiekonzepte für jeden Patienten und befinden sich auf der Zielgerade für ein zertifiziertes Krebszentrum.

Die Diagnose Krebs erleben Betroffene und ihre Angehörigen als einen tiefen Einschnitt in ihr Leben. „Laut Umfragen wird eine Tumorerkrankung für zwei Drittel aller Deutschen mit Hoffnungslosigkeit und Unheilbarkeit in Verbindung gebracht“, sagt Dr. Stefan Mahlmann, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Nephrologie und Leiter des Krebszentrums am FEK. Aktuelle Zahlen und Statistiken sprächen jedoch eine andere Sprache. „Vor 1980 starben etwa zwei Drittel aller Krebspatienten an ihrer Erkrankung. Heute kann mehr als die Hälfte auf dauerhafte Heilung hoffen.“, betont der Chefarzt. Neben neuen individuellen Behandlungsmethoden, zeichnet sich die Entwicklung spezifischer Therapiekonzepte für jeden einzelnen Patienten als vielversprechende Behandlungsmöglichkeit ab.

„Diagnosen werden genauer, individuell erstellte Tumorprofile ziehen individuell zugeschnittene Therapien nach sich“, erklärt der Chefarzt. „Im Fokus steht dabei immer der Patient in seinem Behandlungsprozess. Ziel unseres Krebszentrums ist die bestmögliche Behandlungsplanung, deren Steuerung und die anschließende Weiterversorgung jedes einzelnen Tumorpatienten“, beschreibt der Leiter den Ansatz des neuen Zentrums.  

Langjährige Erfahrungen

Im Friedrich-Ebert-Krankenhaus stützt sich die Behandlung von Tumorpatienten auf langjährige Erfahrungen. Das im FEK angesiedelte Holsteinische Brustzentrum wurde 2005 erstmals zertifiziert, das Darmkrebszentrum Neumünster erhielt gerade die Rezertifizierung. Beide Organzentren sind Teil des neu etablierten Krebszentrums, wo Patienten mit sämtlichen onkologischen Erkrankungen versorgt werden.

„In den wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen sind alle mitbehandelnden Fachgebiete vertreten“, erklärt Dr. Stefan Mahlmann den Ansatz seines Krebszentrums. Wenn sich die Fachleute der Kliniken für Chirurgie und Gastroenterologie, Strahlentherapeuten, Pathologen, Neurochirurgen sowie Vertreter der Kliniken für Pneumologie, Thoraxchirchurgie und Urologie einmal in Woche zusammensetzen, wird jeder Tumorpatient vorgestellt. Anschließend werden die therapeutischen Maßnahmen eingehend besprochen. „Diese Art der Zusammenarbeit hat sich bestens bewährt“, sagt der Onkologe.  

Klare Strukturen unter einem Dach

Diagnostik und Therapie sind im Friedrich-Ebert-Krankenhaus klar strukturiert. Die Diagnostik von Tumorpatienten erfolgt in der jeweils zuständigen Fachabteilung mit ihren diagnostischen Möglichkeiten und Expertisen. Auch die operative und minimalinvasive Therapie wird von den jeweils zuständigen Abteilungen durchgeführt. Die systemische Therapie erfolgt zentral in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Nephrologie. In der Klinik können alle systemischen Therapien, wie Chemotherapien, zielgerichtete Therapien und immunonkologische Behandlungen ambulant und bei Bedarf – stationär , durchgeführt werden. Sämtliche Behandlungsprozesse sind zentral durch standardisierte Vorgehensweisen (SOPs) geregelt. Im Sommer wurden diese Prozesse durch eine externe Gesellschaft mit dem Ziel der Zertifizierung auditiert. Momentan erwartet das FEK die Zertifikatserteilung.

Umfassende Nachsorge

„Da eine Krebsdiagnose und die anschließende Behandlung für viele Betroffene ein Ereignis ist, das ihre Gefühle Achterbahn fahren lässt, planen wir für unsere Patienten eine strukturierte Nachsorge“, sagt Dr. Stefan Mahlmann. Während der gesamten Behandlungszeit erhalten Tumorpatienten im FEK eine umfassende Begleitung durch den Sozialdienst und die Psychoonkologie. „Und da angemessene körperliche Aktivitäten während der Therapie die Krankheits- und Behandlungsfolgen verringern können und Sport einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität von Krebspatienten hat, bietet das Krebszentrum Neumünster seinen Patienten verschiedene Möglichkeiten sportlicher Betätigung im Therapiezentrum des FEK an“, sagt Stefan Mahlmann. Damit ist die gesamte Fachkompetenz der verschiedenen Disziplinen und Berufsgruppen zum Wohle der Patienten im neu gegründeten Krebszentrum gebündelt.  


Gern beantworten wir all Ihre Fragen und kümmern uns um Ihre Probleme in unseren umfassenden Sprechstunden:

Hämatologisch-Onkologische Ambulanz
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Bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat unter:
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Tel. 04321 405-7011
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E-Mail constanze.diebold@fek.de
  

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