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18:06 11.11.2019
Team der Schlosspraxis Dres. Schlünzen

Wir leben in einer stressigen Zeit. Die Anforderungen steigen, Multitasking steht auf der Tagesordnung. Selbst unsere Freizeit ist mit Terminen und Stress angefüllt. Fast könnte man meinen: Wer keinen Stress hat ist „out“ oder leistet zu wenig. Doch Stress ist weit mehr als ein Lifestyle-Phänomen. Stress wird zunehmend zu einem medizinischen Problem. Hält Stress dauerhaft an, kann er zu verschiedensten körperlichen und psychischen Symptomen führen und Menschen in existenzielle Krisen stürzen. Vor kurzem hat die WHO reagiert und erstmals Burn-out als Krankheit anerkannt. Burnout gilt nun offiziell als Syndrom aufgrund von „chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird“. Dabei kann Stress auch zum Erfolgsfaktor werden. Dann, wenn man richtig damit umgeht. Die moderne Stressmedizin bietet hierfür spannende Ansätze.  

Schlosspraxis Dres. Schlünzen

WAS IST ÜBERHAUPT STRESS?

Ursprünglich ist Stress ein Reaktionsmuster, das sich im Laufe der Evolution entwickelt hat. Wir schätzen eine Situation als gefährlich ein und in Millisekunden werden in unserem Körper Hormone ausgeschüttet. Die Kurzdefinition von Stress lautet: „Stress ist, was einen stresst.“ Setzt dieser Impuls ein, macht unser Organismus mobil und rüstet den Körper zum Kampf oder zur Flucht. Dabei unterscheidet der Körper nicht, ob ein Säbelzahntiger vor einem steht, ob wir im Stau stehen oder der Kunde reklamiert. Sobald wir eine Situation als stressig betrachten, läuft im Körper der seit Jahrtausenden gleiche Mechanismus ab.  

STRESS MACHT KRANK

Leider stehen uns die Mechanismen Kampf oder Flucht nur in den seltensten Fällen zur Verfügung. Deshalb reagieren wir mit Stress-Symptomen wie Rückenschmerzen, Migräne, Herzproblemen, Depressionen, Übergewicht, Schlaganfall bis hin zu chronischer Müdigkeit oder Burn-Out.

Dazu Stressmediziner Dr. med. Heinz-Jörg Schlünzen: „In unserer Praxis werden wir immer öfter mit Krankheiten und Störungen konfrontiert, die ihre eigentliche Ursache in langanhaltenden Stressoren haben. Meist handelt es sich um diffuse und chronische Krankheitsbilder. Die Betroffenen haben nicht selten eine Ärzte- Odyssee hinter sich. Denn stressbedingte Gesundheitsprobleme benötigen eine spezielle diagnostische und therapeutische Herangehensweise.“   

MACHEN SIE DOCH MAL URLAUB

Gut gemeinte Urlaubsempfehlungen oder „Sie müssen Verantwortung loslassen“ sind wenig hilfreich – vor allem für Menschen in verantwortungsvollen Positionen. Auch Achtsamkeitsübungen und modernes Stressmanagement stoßen an die Grenzen der Körperlichkeit. „Stress ist nicht allein eine Sache des Mind-Sets. Unter Dauerstress kann der Mineralstoffhaushalt entgleisen, die hormonelle Balance aus den Fugen geraten, die Zellenergie nachlassen. Und genau hier setzen wir mit der modernen Stressmedizin an“, erklärt Dr. med. Schlünzen aus Probsteierhagen bei Kiel.

Er erklärt weiter: „In unserer Schlosspraxis versuchen wir, das Körpersystem nach präziser Labordiagnostik wieder zurück in die eigene Regulation zu führen. Dabei setzen wir z. B. Vitalstoff-Infusionen ein, unsere Plus 3 – Natürliche Hormontherapie und auch ein spezifisches Sauerstofftraining für die Mitochondrien. Das sind die Kraftwerke der Zellen. Wenn die gut arbeiten, dann fühlen sich die Patienten wieder energiegeladen – und höchstens gut beschäftigt, aber keinesfalls gestresst.“ Moderne Stressmedizin will auf diese Weise das persönliche Schutzschild gegen Stress stärken. Wenn dann noch Achtsamkeitsübungen, gesunde Ernährung und konsequenter Spannungsabbau hinzukommen, dann kann er ruhig kommen: der Säbelzahntiger.

Mehr dazu unter: www.schlosspraxis.net   

CT des Ellenbogens (VRT-Rekonstruktion) mit Osteosynthesematerial
CT des Ellenbogens (VRT-Rekonstruktion) mit Osteosynthesematerial

Die radiologische Bildgebung von Knochen und Gelenken beschäftigt sich zum Beispiel mit dem Bandscheibenvorfall der Wirbelsäule, dem Verschleiß von Gelenken (bekannt als Arthrose), Entzündungen von Muskeln und Sehnen (z. B. Tennis-Ellenbogen) oder Traumafolgen (z. B. Bänderriss).

Sie alle zählen zu den muskuloskelettalen Erkrankungen, von denen in Deutschland etwa 20 Millionen Menschen betroffen sind.

Bildgebende Verfahren helfen, die Erkrankungen schnell und einfach zu diagnostizieren. Sie sind Voraussetzung für den Behandlungserfolg des Facharztes. Je nach Verdachtsdiagnose trifft der behandelnde Arzt die Entscheidung, welche Untersuchung durchgeführt werden soll.

Bei nicht eindeutigem Befund im Röntgen, komplexeren Frakturen oder Knochentumoren kommt der Computertomographie (CT) eine besondere Bedeutung zu, da mit ihrer Hilfe die genauen Frakturverläufe, Stufenbildungen der Gelenkflächen, verschobene Fragmente oder tumoröse Veränderungen dreidimensional dargestellt werden können. Die Auflösung der CT liegt hierbei unter einem Millimeter. Ein weiteres Einsatzgebiet der CT ist bei Verdacht auf Osteoporose die Knochendichtemessung.  

Bei der CT-Untersuchung werden Röntgenstrahlen verwendet, um die Dichte des untersuchten Gewebes zu bestimmen. Hieraus wird ein genaues dreidimensionales Bild erzeugt. Besonders gut geeignet ist diese Methode für die Darstellung des Knochens bzw. dessen Veränderungen. Unsere CT-Geräte verfügen über die neuesten Algorithmen zur Reduzierung der Strahlenbelastung, sodass die verwendete Dosis insbesondere im Bereich der Extremitäten minimal ist.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist angezeigt, wenn die Feinstrukturen der Gelenke von Interesse sind. Dieses Verfahren ermöglicht eine genaue Darstellung von Knorpel, Gelenkkapsel, Bändern, Bandscheiben oder Menisken im Millimeterbereich. Außerdem können am Knochen überlastungsbedingte Mikrofrakturen identifiziert werden, da sich in diesem Bereich vermehrt Flüssigkeit im Knochen einlagert. Mittels MRT können ferner die angrenzenden Weichteile hervorragend beurteilt werden, z.B. begleitende Muskelrisse nach einem Trauma.
    

MRT der Schulter mit Sehnenriss
MRT der Schulter mit Sehnenriss

Die Magnetresonanztomographie erzeugt Bilder ohne den Einsatz von ionisierenden Strahlen. Stattdessen werden unterschiedliche magnetische Eigenschaften des menschlichen Gewebes ausgenutzt, um dieses sichtbar zu machen. Dieses Verfahren bietet einen extrem hohen Weichteilkontrast. Der Patient liegt auf einer Untersuchungsliege, die so weit in das MRT-Gerät gefahren wird, bis das zu untersuchende Körperteil in der Mitte liegt. Wir haben sowohl an unseren Kieler Standorten Lubinus-Clinicum und Praxisklinik Kronshagen als auch an unserem Standort Preetz die neueste Generation von MRT-Geräten mit einer größeren Öffnung (70 cm), sodass auch Patienten mit Platzangst oder Übergewicht in der Regel ohne Probleme untersucht werden können. Außerdem können die meisten Untersuchungen „feet-first“ durchgeführt werden, was der Patient in der Regel als angenehmer empfindet. In einigen Fällen kann die intravenöse Gabe eines Kontrastmittels nötig sein.

Im Förde-Radiologicum erhalten Sie direkt im Anschluss an die Untersuchung Ihre Bilder auf einer CD/DVD. Hierbei handelt es sich um Ihr Eigentum; nehmen Sie die CD/DVD jedoch zum Termin bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt mit, da sie/er sich die Bilder eventuell selbst anschauen möchte. Parallel dazu fertigen unsere Radiologen den schriftlichen Befund an, der direkt an Ihre Ärztin/Ihren Arzt geschickt wird. In den meisten Fällen liegt Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt der Befund bereits am Folgetag vor.
   

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