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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt & Ausbildung Nach den Halbjahreszeugnissen bei der Berufswahl durchstarten
12:33 19.02.2018
FOTO: FOTOGRAF-KIEL.DE

19.02.2018

Arbeitsmarkt & Ausbildung

Liebe Eltern,

die Zeit läuft. Wenn Sie diese Ausgabe der Kieler Nachrichten in den Händen halten, sind schon wieder einige Wochen seit der Verteilung der Halbjahreszeugnisse vergangen. Bis zum Sommer sind es jetzt nur noch wenige Monate.

Der Schulabschluss, der jetzt noch so weit weg scheint, ist in Wahrheit schon in greifbarer Nähe. Was passiert danach? Hat sich Ihr Kind schon damit beschäftigt? Oder haben Sie gemeinsam eine Idee entwickelt, in welche Richtung – ob Ausbildung oder Studium – es gehen könnte? Wenn nicht, ist jetzt Eile geboten! Fakt ist, dass bei vielen Firmen die Auswahlprozesse für künftige Auszubildende des Jahrgangs 2018 in die Schlussphase gehen oder sogar in einigen Branchen – wie zum Beispiel im Banken- und Versicherungsgewerbe – bereits abgeschlossen sind. Es wird daher Zeit, sich mit den drei elementaren Schritten der Berufswahl – 1. Orientieren, 2. Entscheiden, 3. Bewerben – auseinanderzusetzen, um dem Ziel Ausbildung oder Studium ein großes Stück näher zu kommen.

1. Orientieren:


Nutzen Sie unser Berufsinformationszentrum (BiZ) für einen gemeinsamen Besuch mit Ihrem Kind. Dort finden Sie in einer breiten Bandbreite Informationen, können Internet-Arbeitsplätze und sogar „Bewerbungs-PCs“ nutzen. Wenn Sie nicht ins Kieler BiZ kommen können, gibt es ein breites Angebot an internetbasierten Informationen, die Sie bei der Annäherung an die Berufswelt nutzen können. Dazu gehört der Selbsterkundungstest bei „Planet-Beruf“, das „BERUFENET“, „BERUFE TV“, die App „Azubi Welt“ oder der „BERUFE Entdecker“ für das Smartphone und speziell für Abiturienten die „Bewerbungsbox“ auf www.abi.de. Der What’sMeBot schafft einen ersten spielerischen Einstieg für Ihr Kind in die Welt der Berufsorientierung.

Die Verknüpfung über den Messenger-Dienst WhatsApp erfolgt über die Internetseite

dasbringtmichweiter.dewww.abi.de

2. Entscheiden:

Eine Entscheidung fällt sicherlich nicht leicht, immerhin gibt es allein in Kiel 130 verschiedene Ausbildungsberufe und bundesweit mehr als 18.000 Studiengänge. Nach einer ersten Orientierung sollte es dennoch möglich sein, eine grobe Richtung zu erkennen, wie es weitergehen könnte.

Jetzt kommt die Berufsberatung ins Spiel. Ein Anruf unter der kostenfreien Hotline 0800/4 5555 00 genügt, um einen Termin zu vereinbaren. Sie berät gratis und neutral in allen Fragen der Berufswahl. Unsere Berater informieren über Berufe, deren Zukunftsaussichten, Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, über Studiengänge und das Bewerbungsverfahren. Wenn es mit dem Traumberuf schwierig wird, erarbeiten sie gemeinsam mit Ihren Kindern Alternativen.

So vorbereitet, fällt es leichter, eine Entscheidung zu treffen.

3. Bewerben:

Der letzte Schritt in der Berufswahl ist die Bewerbung. Die Berufsberatung bekommt eine ganze Reihe an freien Ausbildungsstellen in den unterschiedlichsten Ausbildungsberufen in der Landeshauptstadt und im Kreis Plön gemeldet. Wenn die im Beratungsgespräch getroffene Entscheidung mit dem Lehrstellenangebot übereinstimmt, können wir Ihrem Kind gleich Vermittlungsvorschläge mitgeben. Tipps, wie man sich am besten bewirbt – ob klassisch oder beispielsweise online – gibt es on top. Als besonderen Service bieten wir zudem jeden zweiten Donnerstag im Monat von 15 Uhr bis 17 Uhr einen kostenlosen Bewerbungsmappen-Check im BiZ an. Die genauen Termine werden über verschiedene mediale Kanäle regelmäßig veröffentlicht.

Sollte Ihr Kind nach einer langen Zeit in der Schule müde sein und will sich praktisch ausprobieren, ist sicherlich ist ein guter Abschluss von Vorteil.

Schule ist aber nicht alles. Es besteht immer noch später nach oder durch gute Leistungen während einer dualen Ausbildung die Chance, verpasst Geglaubtes nachzuholen. So kann Ihr Kind beispielsweise bei einem Berufsschulnotendurchschnitt von besser als 3,0 und nachgewiesenen zusätzlichen Fremdsprachenkenntnissen parallel zur erfolgreich abgeschlossenen Lehre die mittlere Reife erreichen. Eine ähnliche Regelung gibt es im Übrigen auch für den Erwerb der Fachhochschulreife nach einem erworbenen mittleren Bildungsabschluss.

Und sollte es vielleicht nicht gleich mit dem Studienplatz klappen, weil die Konkurrenz groß oder die Noten vielleicht nicht ausreichend sind, kann auch hier eine duale Ausbildung eine Alternative sein. Darüber hinaus gibt es entsprechende Überbrückungsmöglichkeiten. Erfahrungen in einem Freiwilligen Jahr oder ein Auslandsaufenthalt bereichern nicht nur das eigene Leben, sondern wirken sich auch auf den künftigen beruflichen Werdegang aus. Unser BiZ bietet zu solchen Themen im Laufe des Jahres immer wieder kostenlose Informationsveranstaltungen an.

Sie sehen, die Möglichkeiten sind vielfältig und eine gute Information eine unerlässliche Grundlage für die richtigen Weichenstellungen. Wir unterstützen Sie gern dabei!

Ihr
Peter Garbrecht (Stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Kiel)

Anmerkung der Redaktion

Aus Gründen der Lesbarkeit haben wir auf die weibliche Darstellungsform verzichtet. Angesprochen und gemeint sind im Zweifelsfall beide Geschlechter.

Mareike Wittich, Studentin an der CAU zu Kiel, bekommt die Fördersumme von 3.000 Euro von ihrem MLP-Berater Tim Kreft überreicht. FOTO: HFR
Mareike Wittich, Studentin an der CAU zu Kiel, bekommt die Fördersumme von 3.000 Euro von ihrem MLP-Berater Tim Kreft überreicht. FOTO: HFR

MLP vergibt Stipendium an Kieler Studentin

Berufsausbildung & Studium

Gesellschaftliches Engagement, gute Studienleistungen oder besondere wissenschaftliche Leistungen – Studierende, die das vorweisen können, belohnt der Finanzdienstleister MLP. Zum neunten Mal vergab MLP zusammen mit Springer Medizin im Rahmen des Programms „Medical Excellence“ Stipendien an 18 Studierende der Human- oder Zahnmedizin. Mareike Wittich, Studentin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, hatte mit ihrer Bewerbung in der Kategorie „Social Excellence“ Erfolg und freut sich nun über eine Fördersumme von 3.000 Euro. Unterstützt wurde sie von ihrem MLP Berater Tim Kreft aus dem Kieler Beratungszentrum. „Mein Berater war während meiner Bewerbung zuverlässig an meiner Seite und hat mich gut auf das Assessment Center vorbereitet“, sagt Wittich. „Mir geht es nicht nur um die finanzielle Unterstützung. MLP bietet mir spannende Kontakte zu Netzwerkpartnern und fördert meinen bestmöglichen Karrierestart.“

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Küterstraße 14-18, Kiel
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