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09:58 19.07.2021
FOTO: PIXABAY

Wie wollen wir morgen leben? Und wie wollen wir diese Welt unseren Kindern und Enkeln hinterlassen? Wenn wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen, sind dies die zentralen Fragen. Denn eines wird immer deutlicher: Irgendetwas läuft schief auf dem Planeten Erde. Extremwetter, vermüllte Meere, Artensterben, schmelzende Polkappen – um solche Warnzeichen zu ignorieren, muss man den Kopf schon sehr tief in den Sand stecken. Besser, man wagt den Schritt aus seiner Komfortzone und nimmt seine täglichen Gewohnheiten und sein Konsumverhalten unter die Lupe. Denn die Verantwortung auf „die Politik“ und ferne Länder abzuwälzen, bringt nichts. Nachhaltiges Handeln beginnt bei uns zu Hause. Muss ich mit dem Auto zur Arbeit fahren? Müssen es im Supermarkt die Äpfel aus Südafrika sein? Die Billig-Jeans vom Discounter? Der Coffee-to-go mit Plastikdeckel? Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und mit den endlichen Ressourcen der Erde verantwortungsbewusst umzugehen. Auch viele Unternehmen haben ihr Augenmerk inzwischen auf das Thema Nachhaltigkeit gerichtet und bieten ganz eigene Lösungsansätze.
 

Stadtwerke Kiel

Bienenwiesen blühen mit EnergieNatur-Tarifen

Betriebsimker Bernhard Gaebel betreut vier Honigbienen-Völker auf Gut Drült. Mit dem Projekt „Blühende Bienenwiesen“ leisten die Stadtwerke Kiel gemeinsam mit ihren Kunden und Landwirten aus der Region einen wichtigen Beitrag, um dem Bienensterben entgegenzuwirken. FOTO: STADTWERKE KIEL/MANUEL WEBER
Betriebsimker Bernhard Gaebel betreut vier Honigbienen-Völker auf Gut Drült. Mit dem Projekt „Blühende Bienenwiesen“ leisten die Stadtwerke Kiel gemeinsam mit ihren Kunden und Landwirten aus der Region einen wichtigen Beitrag, um dem Bienensterben entgegenzuwirken. FOTO: STADTWERKE KIEL/MANUEL WEBER

Die Zahl der Insekten geht in Deutschland und der Welt nachweislich deutlich zurück, dabei sind sie für das Ökosystem von enormer Bedeutung. Mit dem Projekt „Blühende Bienenwiesen“ setzen sich die Stadtwerke Kiel bereits im zweiten Jahr für den Erhalt der Bienen- und Insektenvielfalt in Schleswig-Holstein ein – finanziert aus dem Umweltfonds, der sich aus den „EnergieNatur“-Tarifen füllt. Für jede verbrauchte Kilowattstunde der „EnergieNatur“-Produkte fließt ein finanzieller Beitrag in den Umweltfonds. So unterstützt der „StromNatur“-Tarif mit 0,6 Cent und „GasNatur“-Tarif mit 0,1 Cent das Projekt „Blühende Bienenwiesen“. Ein Haushalt mit einem Verbrauch von jährlich 3.500 Kilowattstunden verwandelt somit eine Fläche von ca. 150 Quadratmetern in Lebensraum für Bienen und andere Insekten. In Kooperation mit den Stadtwerken Kiel säten so bereits 20 Landwirte insgesamt rund 100 Hektar blühende Bienenwiesen in ganz Schleswig-Holstein. Das gemeinsame Ziel: der Natur Energie zurückzugeben, damit sie sich erholen kann und neuer Lebensraum für Insekten, Vögel und kleine Wirbeltiere entsteht. Einer der Landwirte ist Frederik von Rumohr. Auf seinem naturnah bewirtschafteten Gutshof Drült in Stoltebüll leben bereits vier Honigbienen-Völker, und auch Wildbienen und andere Insekten sind hier heimisch. Neben dem Projekt „Blühende Bienenwiesen“ unterstützen die „EnergieNatur“-Kunden auch die Neuwaldbildung im nördlichsten Bundesland. Auftakt bildet eine rund 1,5 Hektar große Fläche in Warder, auf der noch in diesem Jahr 8.000 neue Bäume anwachsen sollen.

Mehr Infos zu den Projekten und den Tarifen unter: stadtwerke-kiel.de/energienatur

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