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12:41 29.03.2021
Eine neue Heizungsanlage lohnt sich. FOTO: BROETJE/AKZ-O

Es lohnt sich gleich dreifach: Wer seine teure alte Heizung durch eine moderne Anlage ersetzt, schützt nachweislich Umwelt wie Klima, schont aufgrund niedrigerer Verbrauchskosten seinen Geldbeutel und kann obendrauf noch von satten staatlichen Zuschüssen zwischen 30 und 55 Prozent profitieren. Klingt attraktiv, ist es auch.

Den Rückenwind verschafft das BEG-Programm „Bundesförderung für effiziente Gebäude“. Mit diesem wird in Bestandsgebäuden der Einbau moderner Heizungsanlagen von staatlicher Seite bezuschusst. Weg von fossilen Brennstoffen wie Öl, deren Preise weiter nach oben klettern. Dafür hin zur regenerativen Wärmeerzeugung – vor allem auch, um die klimaschädlichen Emissionen weiter zu verringern. Diese sollen seit diesem Jahr dazu noch Schritt für Schritt durch die in Kraft tretende CO2-Steuer teurer werden. Dem in die Jahre gekommenen alten Ölkessel also jetzt endgültig den Stecker ziehen? Der Zeitpunkt kann günstiger nicht sein.

Der alte Ölkessel fliegt also raus, dafür zieht eine effiziente Luft-/Wasser-Wärmepumpe ein. Durch die BEG gefördert werden nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch sämtliche Umbauarbeiten im Heizraum, die erforderliche Wärmedämmung und auch die Demontage des alten Kessels. Unterm Strich steht: Kommen so beispielsweise 25.000 Euro an Kosten zusammen, würden bis zu 12.500 Euro zurückerstattet werden.

Ist die alte Heizung noch gut in Schuss, könnte aber mehr Effizienz vertragen und damit deutliche niedrigere Verbrauchskosten, gibt es ebenfalls Lösungen. Durch eine Fotovoltaik-Anlage mit Solar-Paneelen oder die Einbindung einer Wärmepumpe würde die bestehende Heizung sinnvoll ergänzt. Der CO2-Ausstoß wird verringert, zugleich durch die neuen Maßnahmen der Wert der Immobilie erhöht. akz-o

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