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14:16 29.11.2021
Schäden während der Bauphase können Bauherren teuer zu stehen kommen. Es lohnt sich daher, rechtzeitig passende Versicherungen abzuschließen. Foto: Djd/Bauherren-Schutzbund

Der Neubau eines Hauses schafft Werte, die abgesichert werden müssen. Denn bereits während der Bauphase drohen dem künftigen Eigenheim Gefahren durch Beschädigungen oder Zerstörungen, für die im Zweifelsfall der Bauherr selbst aufkommen muss.

Unwetterschäden, Diebstähle oder mutwillige Beschädigungen lassen sich nicht immer ausschließen. Dadurch entstehende Schäden kann eine Bauleistungsversicherung tragen, die das Wohneigentum bereits in seiner Entstehungsphase schützt. „Zu beachten ist dabei, dass diese Versicherung nicht für Schäden einsteht, die durch Witterungseinflüsse entstehen, die nach Ort und Jahreszeit normal zu erwarten sind“, erklärt Erik Stange, Pressesprecher des Bauherren-Schutzbundes (BSB).

Das Haftpflichtrisiko aus einem privaten Bauvorhaben ist in einigen Haftpflichtversicherungen bereits enthalten. „Prüfen Sie daher vor dem Abschluss einer eigenen Versicherung für den Bau Ihren bestehenden Vertrag“, rät Erik Stange. Ist die Leistung für Bauherren nicht abgedeckt, gehört auch eine Bauherrenhaftpflichtversicherung zu den notwendigen Verträgen. Wohngebäudeversicherungen wiederum schützen das bewohnte Haus bei Schäden etwa durch Feuer, Leitungswasser, Hagel oder Sturm.

Schäden durch Naturereignisse wie Schneedruck, Starkregen oder Hochwasser sind nicht automatisch über die Wohngebäude- und Hausratversicherung gedeckt. Das sollte man prüfen und gegebenenfalls eine Elementarschadensklausel mit in den Versicherungsvertrag aufnehmen.
djd