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12:40 03.11.2021
Bei einer Modernisierung des Hauses sollte man nicht vergessen, Komfort und Sicherheit für jede Lebenslage mit einzuplanen. FOTO: DJD/VASYL/STOCK.ADOBE.COM

Wer ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung besitzt, möchte seinen Lebensmittelpunkt in jeder Situation optimal nutzen. Wie flexibel sich eine Immobilie an die persönlichen Wünsche, Vorstellungen oder veränderte Lebensumstände anpassen lässt, hängt stark von ihrer Ausstattung ab. „Deshalb lohnt es sich, bei der Planung der eigenen vier Wände von vornherein smarte Lösungen für die Haustechnik mit einzuplanen“, empfiehlt Mirko Simon, Experte der Initiative Elektro+. So lassen sich Häuser und Wohnungen leicht anpassen, wenn es gilt, körperliche Einschränkungen zu kompensieren. 
 

Sicher und kräfteschonend unterwegs in den eigenen vier Wänden

Eine automatisierte Beleuchtung, Türkommunikationssysteme und smart vernetzte Elektrogeräte erleichtern viele alltägliche Abläufe und geben Sicherheit. Diese und eine Vielzahl anderer unterstützender Systeme und Maßnahmen werden unter dem Begriff Active Assisted Living, kurz AAL, zusammengefasst.

Als Beispiele für Anwendungen, die ein gut verknüpftes Smarthome-System ermöglichen, nennt Simon automatisierte Rollläden, welche die kräftezehrende Gurtbedienung überflüssig machen, das automatische Öffnen von Türen, die intelligente Beleuchtungssteuerung durch Bewegungsmelder oder Schalter und Steckdosen mit Orientierungslichtern. Zudem lassen sich Befehle zu Szenarien zusammenfassen – etwa ein einziger Schaltbefehl, um beim Verlassen des Gebäudes alle Lichter, Elektrogeräte und die Heizung auszuschalten und zugleich alle Zugänge zu verriegeln.

Eine umfassend geplante Elektroinstallation macht Nachrüstungen einfacher

Die vorausschauende Planung und Installation durch einen Elektrofachbetrieb schafft gute Voraussetzungen, um eine Vielzahl von Komfort- und Sicherheitsfunktionen schnell einbauen und problemlos nachrüsten zu können. Durch Elektroinstallationsleerrohre lassen sich Elektro- und Kommunikationsleitungen jederzeit nachträglich einziehen. Eine hohe Anzahl von Steckdosen – auch in der Küche, im Bad oder an Treppen – erleichtert den Einbau von Assistenzsystemen wie Treppen- oder Wannenliften und anderen Vorrichtungen zur Höhenverstellung. Schalterdosen mit größeren Montagetiefen erlauben eine einfache Umrüstung von Schaltern auf automatisch schaltende Präsenz- oder Bewegungsmelder. djd 
 

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