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16:27 17.11.2021
Sicher ans Ziel kommen bei jedem Wetter: Das eigene Fahrverhalten trägt ebenso dazu bei wie verschiedene Sicherheitssysteme im Fahrzeug. FOTO: DJD/BOSCH

Nebel und Nässe, Schnee und Glatteis: In der kalten Jahreszeit sollten Autofahrer auf alles vorbereitet sein. Besonders tückisch sind Temperaturen, die um den Gefrierpunkt pendeln und somit von einer Sekunde auf die andere für vereiste Oberflächen sorgen können. Da hilft nur eines: Fuß vom Gas nehmen. Gefragt ist eine vorausschauende, umsichtige Fahrweise, schließlich können sich die Beschaffenheit der Fahrbahn und somit die Haftung zwischen Reifen und Straße jederzeit verändern. Um sicher ans Ziel zu kommen, sollte man nur behutsam Gas geben und ruckartige, hektische Lenkbewegungen vermeiden. Eine Selbstverständlichkeit sind zudem Räder, die der Witterung angepasst sind, also Winterreifen oder Ganzjahresreifen.

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Zusätzlich haben die meisten Autos heute elektronische Schutzengel an Bord. Sie helfen dabei, das Fahrzeug in der Spur zu halten und bei Bedarf sicher abzubremsen. Das von Bosch entwickelte elektronische Stabilitätsprogramm ESP etwa unterstützt den Fahrer in nahezu allen kritischen Fahrsituationen. Es umfasst die Funktionen des Antiblockiersystems (ABS) und der Antriebsschlupfregelung (ASR), erkennt aber auch Schleuderbewegungen und wirkt diesen aktiv entgegen. Dazu vergleicht das Steuergerät 25 Mal pro Sekunde die tatsächliche Bewegung des Fahrzeugs mit der gewünschten Fahrtrichtung und hilft, es selbst bei kritischen Fahrmanövern in der Spur zu halten.

Bremssysteme müssen zuverlässig funktionieren. Vor der Serienproduktion werden sie deshalb umfassend getestet. Auf die Helfer ist somit auch im Winter Verlass – allerdings innerhalb der physikalischen Grenzen. Eine Verlängerung des Bremsweges bei Eis und Schnee zum Beispiel ist nicht zu vermeiden. Je nachdem, ob der Schnee festgefahren, griffig oder matschig ist, kann sich der Bremsweg um das bis zu Vierfache erhöhen. Noch spürbarer sind die Auswirkungen von Glatteis: Laut ADAC kann der Bremsweg dann fünfmal so lang sein wie auf trockenen Straßen. Deshalb ist neben den elektronischen Fahrsicherheitssystemen immer noch der Mensch am Steuer gefragt, der sein Fahrverhalten anpassen sollte. djd

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