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17:49 12.04.2021
Wer seinen Rasen regelmäßig mäht, darf sich über einen gesunden, natürlichen Teppich im Garten freuen. FOTO: DJD/RYOBI

Sattgrün, dicht und möglichst lückenlos sieht ein gesunder Rasen aus. Der moos- und unkrautfreie grüne Teppich wertet jeden Garten auf, braucht aber für seine ansprechende Optik auch die passende Pflege.

Regelmäßiger Rasenschnitt

Das A und O ist dabei ein regelmäßiger Rasenschnitt. Hat das Pflanzenwachstum im Frühjahr eingesetzt und liegen die Temperaturen dauerhaft über zehn Grad Celsius, sollten die Grashalme erstmals um ein Drittel eingekürzt werden. Fachleute empfehlen bei einem Nutzrasen eine Schnitthöhe zwischen drei und fünf Zentimetern. Praktisch und bequem mähen Gartenfreunde ihren grünen Teppich mit einem Akku-Modell. Dank der Fortschritte in der Akkutechnik eignen sich aktuelle Geräte auch für mittlere und große Rasenflächen bis 700 Quadratmeter und mehr. Im Einsatz erweist sich eine einfache, zentrale Verstellung der Schnitthöhe als praktisch. Das gilt ebenso für einen höhenverstellbaren und platzsparend zusammenklappbaren Griffbügel. Geräte mit einem seitlich angebrachten Rasenkamm, der die Grashalme unmittelbar vor dem Schnitt aufrichtet, verbessern das Ergebnis entlang von Kanten. Statt eines Fangkorbes können Hobbygärtner auch einen mitgelieferten Mulchkeil einsetzen, der den Rasenschnitt gleichmäßig verteilt und ihn als natürlichen Nährstoff für den Boden nutzbar macht.

Kampf gegen Filz

Damit die Nährstoffe, Luft, Licht und Wasser besser zu den Graswurzeln gelangen, gehört zur Rasenpflege auch das Vertikutieren. Knapp unterhalb der Grasnarbe schneiden dabei scharfe, rotierende Messer den Boden ein und entfernen die oft dichte Filzschicht aus Unkraut und Moos. Ein guter Zeitpunkt für diese Arbeit ist das Frühjahr, wenn die Gräser wieder wachsen und der Boden nicht mehr zu nass ist. Wer den kurz geschnittenen Rasen einmal längs und einmal quer bearbeitet, erzielt ein optimales Ergebnis. Bei manchen Geräten gehört neben der Vertikutier- auch eine Lüftungswalze zum Lieferumfang. Diese kann auch in den Sommermonaten schonend zum Einsatz kommen, um die Grasnarbe zu lockern sowie Moos und Rasenfilz zu entfernen.

Saubere Rasenkanten

Wenn Rasenkanten entlang von Wegen, Terrassen oder Beeten perfekt in Form gebracht werden sollen, geht das entweder mühsam mit einer handbetriebenen Kantenschere oder bequem und schnell mit einem Akku-Trimmer. So ein Gerät ist aber nicht nur für das „Feintuning“ gedacht. Es eignet sich auch sehr gut für die Pflege von Rasenflächen, die auf unebenem Gelände angelegt sind oder für schlecht zugängliche Stellen unter Büschen, an Bäumen oder entlang von Zäunen, wo mit dem Rasenmäher nicht gearbeitet werden kann. djd


Im Frühling ist endlich Pflanzzeit

Wenn langsam die Tage heller und wärmer werden, ist Pflanzzeit. Bis Ende April zieht es erfahrene Hobbygärtner nach draußen. Ist die Erde nicht mehr gefroren, heißt es für Bäume und Sträucher: ab in die Erde. Ob Eberesche, Felsenbirne, schwarzer Holunder oder Weide – sie alle sehen mit ihren Blüten oder Früchten nicht nur schön aus, sondern sind auch wichtige Nahrungsquelle für Vögel und Insekten.

Die beste Pflanzzeit hängt vor allem von der Verpackung der Wurzeln ab. Wurzelnackte Gehölze sind Pflanzen, die ohne Erde angeboten werden – also quasi nackt. Die Pflanzen sind bequem zu tragen, müssen allerdings früh gepflanzt werden, um gut anzuwachsen.

Welche Pflanze am besten wann in den Boden kommt und was unter welchen Bedingungen besonders gut gedeiht – professionelle Beratung und praktische Tipps erhalten Hobbygärtner in Baumschulen vor Ort. Auch wer alten Obstsorten zu neuem Leben verhelfen will, findet im spezialisierten Einzelhandel oft ein breites Sortiment. Gute Planung und professionelle Beratung lohnen sich übrigens: Stehen zum Beispiel Lavendelheide, Hortensie, Gewürzstrauch und Winterkirsche im Garten, erfreuen sich Gartenbesitzer das ganze Jahr über an blühenden Pflanzen. spp-o