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14:24 06.11.2021
Vor allem in Ostdeutschland, unter anderem auch in der sächsischen Küche, ist das würzig-säuerliche Suppengericht Soljanka eine verbreitete Delikatesse. FOTO: DJD/HENGSTENBERG

Ob Königsberger Klopse, Maultaschen, Schupfnudeln oder ein Sauerbraten mit Klößen: Traditionelle Gerichte wie bei Großmuttern finden wieder stärker Einzug in die deutschen Küchen. Denn Themen wie Regionalität, Saisonalität und Rückbesinnung auf Tradition stehen auch bei den Jüngeren hoch im Kurs. Kaum wegzudenken aus der überlieferten deutschen Küche ist Sauerkraut.

Das vitamin- und ballaststoffreiche Kohlgemüse gibt es in zahlreichen regionalen Varianten. Deftiges Schlachtekraut mit Räucherspeck und Karotte ist beispielsweise in Thüringen beliebt – und schmeckt besonders gut zu einem Bierbraten mit Thüringer Klößen. In Brandenburg hingegen isst man gerne fruchtig-frisches Spreewaldkraut, das zu einer Bratwurst mit Bratkartoffeln passt.

Süddeutsche Spezialitäten wie Schupfnudeln lassen sich gut mit einem milden Sauerkraut ohne Wein zubereiten. Das gilt ebenso für das Suppengericht Soljanka. Es kann mit Kabanossi und Salami zubereitet werden oder als vegetarische Variante. djd
  

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