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Home Sonderthemen Genuss Stilvoll feiern und köstlich schlemmen
08:05 08.07.2019
Verwöhnen die Gäste mit allerbester Qualität im Sommer auch auf der Gartenterrasse: Thomas Kluschke (v.li.), Helge Möller, Petra Lindenberg und Jan-Mika Luttmann. FOTO: KIRSTEN BÖTTCHER

NETTELSEE. Hausgemacht, traditionell, regional und mit modernen Einflüssen – fünf Tage die Woche verwöhnt das „Landrestaurant Zum Beeksberg“ seine Gäste mit erstklassiger Küche a la carte. Daneben bietet es Raum für Feste und Veranstaltungen.

Ob Geburtstag, Jubiläum, Konfirmation, Hochzeit, Weihnachtsfeier oder Feuerwehrball – wer stilvoll in schöner Umgebung feiern möchte, findet hier Räumlichkeiten mit Ambiente: einen großen Saal mit maximal 150 Plätzen und Bühne und für die kleinere Gesellschaft die Jagdstube mit 30 Plätzen. Inhaber Helge Möller, der das Landrestaurant vor zehn Jahren von seinen Eltern übernahm, sorgt mit bis zu 20 Mitarbeitern, darunter vier Köche, für allerbeste Qualität. „Neben der Standardkarte gibt es bei uns immer eine Monatsspeisekarte, die die saisonalen Angebote zusammenfasst.“ Jetzt im Juli empfiehlt er unter anderem die Matjesplatte mit Rotweinmatjes, Matjes Hausfrauenart und Cherrymatjes, alle selbst eingelegt, dazu Bratkartoffeln und Salatgarnitur. Und als Nachspeise Erdbeeren, am besten mit Pfannkuchen und Schlagsahne.

Bei schönem Wetter lassen sich solche Köstlichkeiten auch auf der Terrasse mit ihren 80 Plätzen genießen. „Wir verwenden die besten Zutaten, wenn möglich regional“, so Möller. Und er setzt auf Individualität. So gibt es keine feststehenden Menüvorschläge für die Feiern: „Wir erarbeiten die Speisefolge gemeinsam, ganz nach den Wünschen und Vorlieben der Gäste.“ Und satt wird hier jeder: „Bei uns kommt die Vorsuppe in der Terrine auf den Tisch und wird genau wie die Fleischplatte beim Hauptgericht auf Wunsch nachgefüllt.“ Feiern werden auf Anfrage auch außerhalb der Öffnungszeiten ausgerichtet. Für Partys im privaten Umfeld bietet das Landrestaurant einen Partyservice: „Ab zehn Personen liefern wir servierfertig in die umliegenden Gemeinden, zum Beispiel Ente und Wild mit köstlichen Beilagen. Ab 30 Personen auch unser Bratkartoffelbuffet. Daneben selbstverständlich alle Klassiker.“

Und dann sind da noch die Kutschfahrten für zwei bis vier Personen in der 100 Jahre alten „Vis-a-vis“ oder der extra angefertigten Hochzeitskutsche „Victoria“ durch das Barkauer Land, an Bordein Picknickkorb aus der Küche. Möller: „Die meisten verbinden diese Fahrt mit einem Essen bei uns. Wir bieten die Kutschfahrten aber auch unabhängig vom Lokal und nicht nur im Barkauer Land an.“ Vom 22. bis einschließlich 30. Juli macht das Landrestaurant eine kurze Sommerpause. Am Mittwoch, 14. August, ab 12 Uhr gibt es ein Einschulungsbuffet für Abc-Schützen und ihre Gäste, um Reservierung wird gebeten. Und ab Oktober startet die Wild-Saison mit Wildschwein, Dam- und Rehwild von Jägern aus der Umgebung. Möller: „Die Tiere sind nur aus der Decke geschlagen, wir zerlegen selbst und servieren dann Keule, Rücken und Gulasch.“ kib

Landrestaurant Zum Beeksberg
Dorfplatz 1, Nettelsee
Tel. 04302/490
Geöffnet ist mittwochs bis freitag 17-21 Uhr, am Wochenende von 11-14 Uhr und 17-21 Uhr
www.beeksberg.de


Ein norddeutscher Küchenklassiker mal auf andere Art: Hamburger Labskaus lässt sich auch mit Fischstäbchen zubereiten. FOTO: DJD/IGLO
Ein norddeutscher Küchenklassiker mal auf andere Art: Hamburger Labskaus lässt sich auch mit Fischstäbchen zubereiten. FOTO: DJD/IGLO

Neun Zentimeter groß, 30 Gramm schwer, außen knusprig-kross und innen saftig-zart – das ist das Lieblingstiefkühlgericht der Deutschen: das Fischstäbchen. Vor 60 Jahren hielt das Stäbchen aus tiefgekühltem Fisch Einzug in Deutschlands Küchen und ist seitdem zu einem echten Klassiker geworden. Heute verspeist jeder Deutsche im Durchschnitt mehr als 25 Stück pro Jahr. Viele schöne Kindheitserinnerungen und Genussmomente machen die Fischstäbchenzum Glücklichmacher für Groß und Klein.

Neue Ideen zum Nachkochen

Traditionell kommen Fischstäbchen in Kombination mit Kartoffelpüree und Rahmspinat auf den Teller. Aber es geht auch anders und doch ganz einfach zum Nachkochen. Anlässlich des 60. Geburtstags der Fischstäbchen gibt es ein interessantes Rezept für Hamburger Labskaus mit Fischstäbchen:

Folgende Zutaten werden für vier Portionen benötigt: 800 g Kartoffeln, 3 Knollen Rote Bete, 1 Lorbeerblatt, 1/2 TL Kümmelsamen, Salz und Pfeffer, 1 Glas (330 g) Gewürzgurken, 3 EL Butter, 2 Packungen (a 450 g) Fischstäbchen, 4 Eier (Größe M), 1/4 Bund Schnittlauch

Für die Zubereitung zuerst Kartoffeln und Rote Bete waschen, schälen, in Stücke schneiden und in wenig kochendem Salzwasser mit Lorbeer und Kümmel zugedeckt etwa 25 Minuten garen. Gurken abgießen, Sud auffangen. Kartoffeln und Rote Bete abgießen. Lorbeer entfernen und das Gemüse zerstampfen. Gurkensud nach und nach zugießen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Butter unterrühren und warmstellen. Fischstäbchen nach Packungsanweisung zubereiten. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, darin Spiegeleier braten. Mit Salz und Pfefferwürzen. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden. Fischstäbchen aus dem Ofen nehmen. Mit Kartoffel-Rote-Bete-Stampf und Spiegeleiern auf Tellern anrichten. Mit Schnittlauch bestreuen. Gurken dazu reichen. djd


Raffiniert und schonend zubereitet, wird das Grillgut saftig und zart

Indirektes Grillen eignet sich besonders für große Fleischstücke mit langer Garzeit. FOTO: DAUERBRENNER/ AKZ-O
Indirektes Grillen eignet sich besonders für große Fleischstücke mit langer Garzeit. FOTO: DAUERBRENNER/ AKZ-O

Gegrillt wurde schon immer, und zwar schon lange bevor der Begriff „Slow Food“ in aller Munde war. Anders als beim „Fast Food“ lässt man es langsam angehen und widmet der Zubereitung der Speisen mehr Zeit. Immer größerer Popularität unter den Barbecue- Fans erfreut sich daher eine besonders raffinierte Art, das Grillgut aromatisch und schonend zuzubereiten: das indirekte Grillen.

Entgegen dem direkten Grillen über der heißen Glut werden die Kohlestücke kreisförmig am Rand oder auf die Seiten des verschließ- oder abdeckbaren Grills platziert. Der Grill wird so zu einer Art Backofen. Zu Beginn wird das Fleisch direkt über der glühenden Kohle knusprig geröstet, anschließend auf die kohlefreie Garzone gelegt und der Deckel zugeklappt. Große Fleischstücke, etwa ein ganzes Huhn oder ein Schulterbraten, können so bei 160 bis 180 Grad Celsius langsam und indirekt garen – ohne zu verbrennen.

Es empfiehlt sich, eine Tropfschale mit Wasser für Fett und Fleischsaft neben die Glut unter das Grillgut zu stellen, sodass heiße, feuchte Luft das Essen vor dem Austrocknen schützt. Für besondere Aromen greifen Gourmets zu Bier oder Rotwein. Abgeschmeckt mit Gewürzen und Kräutern lässt sich so ganz nebenbei noch eine köstliche Soße zaubern.

Damit die heiße Luft nicht entweicht, ist es besonders wichtig, den Grill zugedeckt zu lassen. Daher sind Grillbriketts, die die Hitze über Stunden halten, der ideale Brennstoff. akz-o

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