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06:51 08.05.2021
Hochkonzentriert bei der Arbeit. Mit modernster Technik ausgestattet und mit allen Therapiemöglichkeiten bestens vertraut, kann sich Chefarzt Burkhardt auch im Operationssaal voll und ganz auf sein Team verlassen. Das MRT zeigt die Verengung des Spinalkanals im Lendenwirbelbereich. FOTOS: FEK

Als Chefarzt der Neurochirurgie am Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster kann PD Dr. Till Burkhardt auf ein Expertenteam für Wirbelsäulen-, Nerven-, Hirn- und Schädelerkrankungen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit im FEK zählen.

„Ein Chefarzt ist immer nur so gut wie sein Team“, betont Chefarzt PD Dr. Till Burkhardt. Mit dem Leitenden Oberarzt Dr. Mathias Hamann und Oberarzt Dr. Christian Mende weiß der Neurochirurg zwei ausgewiesene Fachärzte an seiner Seite. Komplettiert wird das Team durch Stationsärztin Dr. Constance Pretzell. Gemeinsam führen die Mediziner jährlich rund 500 Operationen durch, circa 550 Patienten werden stationär betreut, und mehr als 1500 Patienten kommen zur Beratung in die Sprechstunde der Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie am FEK. Ingeborg Jürgens ist eine von ihnen. Seit Monaten plagten die 63-Jährige Schmerzen im rechten Bein. Als es beim Gehen immer schlimmer wurde, veranlasste ihr Hausarzt ein MRT und überwies sie in die Sprechstunde der Neurochirurgie am FEK. Zu diesem Zeitpunkt konnte Ingeborg Jürgens nur noch wenige hundert Meter zurücklegen, dann kamen die Schmerzen. Sobald sie sich hinsetzte, trat Linderung ein. „Dieses Beschwerdebild ist typisch für eine sogenannte Claudicatio spinalis, ein Schmerzsyndrom, das häufig durch eine Verengung des Spinalkanals im Bereich der Lendenwirbelsäule verursacht wird“, erklärt PD Dr. Burkhardt.

Die genaue Diagnostik mittels hochmoderner bildgebender Verfahren bestätigte den Verdacht und brachte außerdem einen stabilen Versatz des betroffenen Wirbels zutage. Nach intensiver Beratung im Team schlug man der Patientin einen schonenden, minimalinvasiven Eingriff zur Entlastung des Spinalkanals vor.

Gerade einmal 50 Minuten dauerte der Eingriff unter Vollnarkose. Drei Wochen nach dem ersten Gespräch und vier Tage nach dem Eingriff wurde die Patientin entlassen. „Schmerzfrei war ich bereits am Tag nach der OP“, strahlte sie. „Das ist ein ganz neues Lebensgefühl.“

„Jeder Eingriff hinterlässt Spuren“, betont Dr. Till Burkhardt. Operiert werde im FEK deshalb nur, wenn konservative Methoden wie Physiotherapien oder medikamentöse Behandlungen keine Erfolge versprächen. Im FEK werden 80 bis 90 Prozent aller diagnostizierten Bandscheibenvorfälle konservativ behandelt. Völlig anders verhält es sich bei Hirnblutungen und Tumorerkrankungen „Kommt es zu Hirnblutungen, etwa durch einen hohen Blutdruck oder durch einen Unfall, zählt jede Minute“, erklärt der erfahrene Neurochirurg. Im FEK sei eine schnelle Diagnostik mittels CT und MRT rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche gewährleistet. „Wir arbeiten sehr eng mit unseren Kollegen der diagnostischen Radiologie zusammen“, erklärt der Chefarzt. Von der interdisziplinären Zusammenarbeit und den buchstäblich kurzen Wege im FEK profitierten alle Patienten.

PD. Dr. med. Till Burkhardt, Chefarzt der Neurochirurgie am FEK. FOTO: GESCHÄFTSFOTOS
PD. Dr. med. Till Burkhardt, Chefarzt der Neurochirurgie am FEK. FOTO: GESCHÄFTSFOTOS

„Knapp 100 Tumorerkrankungen an der Wirbelsäule, dem Rückenmark und im Bereich des Gehirns operieren wir hier jährlich“, berichtet der Chefarzt.

„Mit unseren Onkologen und den Strahlentherapeuten stehen wir dabei im ständigen Austausch.“ Tumorpatienten und deren Angehörige werden stets in die Entscheidung über die Therapien mit einbezogen. „Bei all unseren Handlungen haben wir immer den ganzen Menschen im Blick. Wir wollen nur dann operieren, wenn es sinnvoll ist“, sagt PD Dr. Till Burkhardt.

Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie FEK Friedrich-Ebert-Krankenhaus GmbH
Friesenstraße 11
24534 Neumünster
PD. Dr. med. Till Burkhardt
Tel. 04321/405-2091
E-Mail: till.burkhardt@fek.de
www.fek.de
  

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