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00:05 08.05.2021
Massive Feuerschalen aus Gusseisen stehen für Qualität und Langlebigkeit. FOTO: PHOTOGRAPHEE.EU/STOCK.ADOBE. COM/LEDA WERK/AKZ-O

Sei es für das pure Ambiente oder die wohlige Wärme an lauen Abenden – ein Holzfeuer unter freiem Himmel verzaubert jeden. Wer es praktisch und flexibel mag, greift am besten zu einer Feuerschale. Ganz nach Bedarf kann sie überall im Garten aufgestellt werden. So passt sich das flammende Vergnügen den eigenen Wünschen an und bleibt dauerhaft mobil. Zum Start der warmen Jahreszeit gibt es hier ein paar Tipps, worauf es beim Kauf ankommt.

Material: Wichtig ist, dass das Material hohen Temperaturen standhält. Sonst kann sich die Schale verziehen, rissig werden, und die Freude löst sich schnell in Rauch auf. Daher ist massives Gusseisen die optimale Wahl. Seit jeher findet der Werkstoff im Ofenbau Verwendung und ist für seine außerordentliche Qualität bekannt. Robust, formstabil und hitzebeständig, bietet er eine lange Lebensdauer.

Besonders schön: Wird Guss der Witterung ausgesetzt, bildet sich allmählich eine Rostpatina aus, die der Feuerschale einen rustikalen Vintage-Look verleiht.

Standfestigkeit: Grundsätzlich sollten Feuerschalen mit entsprechenden Abständen auf einem soliden, ebenen und nicht brennbaren Boden stehen. Für die Stabilität ist auch das Gewicht entscheidend. Gegossen aus rot-glühendem Eisen ist Guss bereits von sich aus so schwer, dass das Eigengewicht der Schale eine enorme Standfestigkeit verleiht.

Zubehör: Passende Extras sorgen für einen echten Mehrwert. Verfügt die Feuerschale etwa über eine Grillmöglichkeit, begeistert sie zusätzlich mit kulinarischen Leckereien.

Auch ein Windschutz ist sinnvoll. Damit lässt sich die angenehme Lagerfeuerstimmung mitsamt wärmender Behaglichkeit nämlich fast überall genießen. akz-o


Effektives Bewässern im Sommer

Eine üppige Blumenpracht und eine ertragreiche Gemüseernte beruhen oft auf dem jahrelangen Erfahrungsschatz des Gärtnermeisters. Doch der Klimawandel mit seinen Wetterextremen stellt Pflanzenfreunde vor neue Herausforderungen, die ein Umdenken nötig machen. Vor allem lange Trockenperioden und Hitze setzen der grünen Oase zu.

Wasser benötigen sie alle, aber nicht alle Pflanzen sind gleich durstig. Die oberen Bodenschichten trocknen schneller aus. Um kein Wasser zu verschwenden, empfiehlt sich zudem eine gezielte Tröpfchenbewässerung in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, wenn die Verdunstung gering ist.

Sogar Bäume sind bei anhaltender Trockenheit auf zusätzliche Wassergaben angewiesen. Hierfür eignen sich ringoder sackförmige Bewässerungshelfer. Sie werden rings um den Baumstamm platziert und mit Wasser gefüllt. Über einen Tropfmechanismus gelangt das willkommene Nass gleichmäßig direkt an den Baum.

Auch die Auswahl robuster Pflanzen ist die beste Voraussetzung, um den Garten klimafit zu machen. Der Kiribaum Paulownia kann viermal mehr Kohlendioxid speichern als Eichen oder Buchen und gibt im Gegenzug große Mengen an Sauerstoff an die Atmosphäre ab. Unter den Blühpflanzen gehören Allium oder Schafgarbe zu den trockentoleranten Gewächsen. Auch Fetthenne und Mauerpfeffer fühlen sich an sonnigen Standorten wohl. Sie speichern Wasser in ihren Blättern und überstehen so auch längere Trockenperioden. Als großflächige Dachbegrünung sorgen sie für ein gutes Wohnklima und helfen, Schadstoffe aus der Luft zu filtern. djd