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00:05 07.05.2022
Bienenweide-Rosen schmücken den Garten und liefern wertvolle Nahrung für Bienen, Hummeln und andere Insekten. FOTO: DJD/WWW.ROSEN-TANTAU.COM/ S .SCHULZE

In unserer dicht besiedelten Landschaft spielen Gärten als Oase für Insekten und Kleintiere eine wichtige Rolle. Zu Recht befürworten Naturschützer daher Gartenanlagen, deren Flora auch der Fauna förderlich ist. Dass Ästhetik und Naturschutz sehr gut Hand in Hand gehen können, beweisen zum Beispiel die sogenannten Bienenweide-Rosen. Sie versorgen Bienen, Hummeln und viele andere Insekten mit Nahrung. Den Nektar benötigen sie als Treibstoff, die Pollen sind der Eiweißlieferant für den Nachwuchs.

Ungefüllte Blüten liefern reichlich Nektar und Pollen

Wichtigste Eigenschaft der bienenfreundlichen Rosen sind die einfachen, ungefüllten Blüten, die noch den Wildrosen ähneln. Bei gefüllten Blütenformen sind die Staub- und Fruchtblätter zu Blütenblättern umfunktioniert. Das erfreut das Auge, ist jedoch für Insekten weniger nahrhaft. Die ungefüllten Blüten der Rosen hingegen werden von Fluginsekten sehr gerne besucht, die lange Blütezeit sorgt dafür, dass sie bis in den Spätsommer reichlich Nahrung finden. So leisten die Bienennährgehölze einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Populationen von Honig- und Wildbienen.

Bienennährgehölze für Garten, Terrasse und Balkon

Die Auswahl insektenfreundlicher Rosen ist heute groß. Es gibt Varianten als Kleinstrauch- und Beetrose, Strauch- oder Kletterrose in vielen Farben: von Weiß über verschiedene Gelb- und Rosatöne bis zu kräftigem Rot oder zweifarbigen Varianten. Die ungefüllt blühenden Rosen passen in jede Gartenanlage und können mit insektenfreundlichen Stauden gemischt angepflanzt werden. Aus höher wachsenden Sorten lassen sich Hecken anlegen oder Akzente in parkähnlichen Gartengestaltungen setzen.

In jedem Garten macht sich eine wilde Ecke aus pflegeleichten Wildrosen gut, die man an einem warmen, trockenen Ort mit alten Hecken, Totholz oder einem Steinhaufen kombiniert. Schnell werden sich hier nestbauende Wildbienen oder Hummeln ansiedeln.

Für das Urban Gardening eignen sich die bienenfreundlichen Rosen ebenfalls, denn sie fühlen sich ebenso als Kübelpflanzen wohl. So entstehen auch auf dem Balkon und der Dachterrasse kleine Naturoasen und Insektenanlaufstellen in der Stadt. djd


Frischekick für den Outdoorbereich

Mit Technik zu mehr Komfort bei der Reinigung von Garten und Terrasse

Auf der Terrasse zeigen sich grüne Ablagerungen, die Gartenmöbel sind staubig und der Hof voller Blütenblätter und Dreck: Nicht nur im Frühling will der Outdoorbereich gründlich von Schmutz befreit werden – oftmals eine mühsame Arbeit. Zumindest dann, wenn dafür ausschließlich Besen, Schrubber, Wassereimer und Gartenschlauch zum Einsatz kommen. Doch es gibt technische Geräte, die Hausbesitzern das große Saubermachen erleichtern können.

Zeit sparen mit der Handkehrmaschine

Blätter und Kehricht auf Wegen und Stellplätzen werden beispielsweise am schnellsten mit einer Handkehrmaschine aufgenommen. Die Zeitersparnis ist dabei enorm. Mit dem Besen kann es bis zu einer Stunde dauern, 200 Quadratmeter zu fegen. Die gleiche Fläche lässt sich mit der Kehrmaschine in nur fünf bis zehn Minuten reinigen. Ausgerüstet mit einem oder zwei zusätzlichen Seitenbesen ist mit einem solchen Gerät auch das Kehren entlang von Bordsteinen und Hauskanten besonders einfach.

Auf der Terrasse oder in der Garage hingegen kann zum Beispiel ein Nass- und Trockensauger zum Einsatz kommen. Von Vorteil ist es, wenn dieser über eine Blasfunktion verfügt, da er sich so zusätzlich als Laubbläser verwenden lässt, um Kieswege oder Lichtschächte frei zu pusten.

Auch Gartenmöbel mit Hochdruck reinigen

Will man festsitzenden Schmutz, Moose und Flechten entfernen, leistet ein Hochdruckreiniger gute Dienste. Besonders gleichmäßig und zügig klappt die Arbeit mit einem zusätzlichen Flächenreiniger, der statt der Hochdrucklanze angeschlossen wird. Seine Haube dient gleichzeitig als Spritzschutz. Hochdruckreiniger lassen sich außerdem gut für die Reinigung von Gartenmöbeln aus Holz oder Kunststoff verwenden. Achtet man dabei auf einen flachen Strahl, einen Abstand von etwa 15 Zentimetern zur Oberfläche und reduzierten Druck, gelingt die Reinigung besonders materialschonend.

Je nach Verschmutzung kann beispielsweise eine Waschbürste, die am Hochdruckreiniger angeschlossen wird, zum Einsatz kommen – oder auch ein Reinigungsmittel, das den Schmutz leichter löst, pflegend wirkt und den UV-Schutz der Oberflächen verbessert.

Mit speziellem Zubehör für Hochdruckreiniger können sich Hausbesitzer zudem aufwendige Arbeiten wie das Ausspülen verschmutzter Dachrinnen oder verstopfter Fallrohre erleichtern. djd