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01:05 19.02.2022
Kommunikative Stärken und die Fähigkeit, die Gefühle des Gegenübers zu verstehen, sind in der modernen Arbeitswelt gefragt. FOTO: DJD/ADECCOGROUP.DE/UNSPLASH/CHRISTINA@WOCINTECHCHAT.COM

Die Büroarbeit hat sich in den vergangenen Monaten grundlegend gewandelt, der regelmäßige Wechsel zwischen Homeoffice und Büro ist zum Alltag geworden. Damit verändern sich die Anforderungen an Arbeitnehmende. Neben digitalen Fähigkeiten gewinnen vor allem Soft Skills wie kommunikative und soziale Kompetenzen an Bedeutung.

Zeit klar und effizient strukturieren

Immer mehr Unternehmen ermöglichen es, Arbeitszeit und -ort flexibel anzupassen. Das erfordert allerdings ein gutes Zeitmanagement. Tages-, Wochen- oder Monatspläne helfen dabei, den Überblick über anstehende Aufgaben zu behalten. Um auch außerhalb des Büros möglichst konzentriert arbeiten zu können, sollte der Arbeitsplatz aufgeräumt und die Umgebung so ruhig wie möglich sein. Mit Apps wie „Offtime“ lässt sich der Ablenkungsgrund Nummer eins, das Smartphone, ruhigstellen.

Aktiv zuhören und den richtigen Ton treffen

Wenn das ganze Team oder ein Teil davon aus der Ferne arbeiten, fällt es schwerer, Aufgaben zu koordinieren und das Miteinander zu pflegen. Die aktuelle Studie „Resetting Normal“ etwa zeigt: Gut ein Drittel der Arbeitnehmenden ist der Meinung, dass sich die Kommunikation während der Pandemie verschlechtert habe. Um nicht nur die inhaltliche Ebene zu erfassen, sondern auch emotionale Zwischentöne wahrnehmen zu können, ist aktives Zuhören jedoch unerlässlich.

Die eigenen Gefühle und die des Gegenübers verstehen

Der Erfolg eines Projekts basiert auf der Zusammenarbeit zwischen den Teammitgliedern. Wer eine ausgeprägte emotionale Intelligenz hat, kann die eigenen Gefühle steuern und sein Gegenüber besser verstehen. Gerade in Krisenzeiten sorgt diese Fähigkeit für Stabilität und ist daher vor allem bei Führungskräften gefragt.

Aufgeschlossen für Veränderung sein

Die Pandemie und ihre Auswirkungen fordern von Mitarbeitenden ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsbereitschaft. Laut Studie haben in den vergangenen Monaten bereits mehr als sechs von zehn Befragten Weiterbildungsmaßnahmen ergriffen oder planen dies zu tun. Klar ist: Die Arbeitswelt wird sich durch Digitalisierung und Globalisierung unaufhaltsam weiter wandeln. Das Bewusstsein, nie ausgelernt zu haben, ein Interesse für Neues und Aufgeschlossenheit gegenüber Veränderungen sind daher Eigenschaften, die Arbeitgeber auch in Zukunft händeringend suchen werden. djd
  

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