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00:05 05.06.2021
René Taube ist Geschäftsführer der Sozialagentur Nord. FOTO: SOZIALAGENTUR NORD
Sozialagentur Nord GmbH

ECKERNFÖRDE. Meist merken Betroffene nur schleichend, dass tägliche Routinen im Alltag nicht mehr so gut von der Hand gehen: Einkaufen wird beschwerlich, der Haushalt ist kaum mehr zu bewältigen, immer öfter werden Dinge einfach vergessen. Die Lösung: eine zuverlässige 24-Stunden Versorgung zu Hause. Die häuslichen Betreuer begleiten hilfsbedürftige Menschen in ihrem Haushalt und unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird. Sie ermöglichen es den Senioren und Seniorinnen, in gewohnter Umgebung selbstbestimmt und würdevoll alt werden zu dürfen. Wie ein Familienmitglied auf Zeit kümmert sich eine sogenannte 24-Stunden-Pflegekraft tagsüber fürsorglich um alltägliche Belange wie zum Beispiel die Zubereitung von Mahlzeiten, Grundpflege und die Begleitung bei Arztbesuchen. Für den Notfall ist sie auch nachts vor Ort. Seit 2014 hilft die Sozialagentur Nord hilfsbedürftigen Menschen und ihren Angehörigen, die passende Betreuungskraft aus Osteuropa zu finden – langfristig sowie auch bei zusätzlichem Pflegebedarf und Demenz. Die Sozialagentur Nord berät ihre Kunden und Kundinnen persönlich und steht ihnen mit Rat und Tat während der gesamten Betreuungszeit zur Seite. Die Pflegekräfte arbeiten erfahren, nach ethischen Grundsätzen und zuverlässig. Selbstverständlich sind sie sozialversicherungspflichtig und legal beschäftigt. Sie führen ihre Lohnsteuer in ihrem Mutterland ab und besitzen einen Krankenversicherungsschutz sowie eine Betriebshaftpflichtversicherung.

Sozialagentur Nord
Marienthaler Straße 17
Eckernförde
Tel. 04351/469898
www.san-eck.gmbh


Länger zu Hause wohnen

Der Einstieg in die Badewanne wird zum gefährlichen Balanceakt und der Rollator bleibt an der Türschwelle hängen: Für Pflegebedürftige gleicht der Gang durch die eigene Wohnung oft einem Hindernisparcours. Um dem entgegenzuwirken und mögliche Stolperfallen auszuräumen, können geeignete Umbauten erwogen werden. „Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen spielen eine immense Rolle, wenn es darum geht, länger in den eigenen vier Wänden zu leben“, weiß Kathrin Delfs, Pflegeberaterin bei der compass private pflegeberatung. Für Rampen, Treppenlifte und Co. gibt es Zuschüsse von der Pflegeversicherung von bis zu 4.000 Euro pro Versichertem. Wohnen mehrere Anspruchsberechtigte zusammen, kann der Zuschuss bis zu viermal 4.000 Euro, also bis zu 16.000 Euro, betragen. Bei mehr als vier anspruchsberechtigten Personen wird der Gesamtbetrag anteilig auf die pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner aufgeteilt. Dies kommt vor allem ambulant betreuten Wohngruppen für Pflegebedürftige zugute. Wichtig: Vor dem Umbau muss ein Antrag gestellt werden und eine Begutachtung erfolgen. djd
  

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