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00:00 10.02.2018

10.02.2018

Arbeitsmarkt & Ausbildung

Dieser Tag gehört Ihnen – die Zukunft übrigens auch.

Liebe Gesellinnen, liebe Gesellen,


zu Ihrer bestandenen Prüfung gratulieren wir Ihnen herzlich. Mit dem Gesellenbrief haben Sie es nun schwarz auf weiß: Ihre Ausbildung ist erfolgreich abgeschlossen.

Das Prüfungszeugnis haben Sie vor kurzem bei der feierlichen Freisprechung Ihrer zuständigen Innung erhalten und damit wurden Sie nach guter alter Tradition im Beisein Ihrer Familie und Freunde in den Berufsstand des von Ihnen auserwählten Handwerks aufgenommen.

Mit dem Ende der Ausbildung haben Sie einen ersten Meilenstein im Berufsleben erreicht. Sie können nun auf die vergangenen Lehrjahre zurückschauen und in die Zukunft als Gesellin und Geselle. Vielleicht wollen Sie sich noch weiter qualifizieren oder erst einmal das Erlernte umsetzen und arbeiten. Eines dürfen Sie heute auf jeden Fall: Stolz auf das Geschaffte sein.

Wir, die Kreishandwerkerschaft Kiel, sind es und freuen uns, dass Ihnen mit dem erfolgreichen Abschluss Ihrer Ausbildung viele Türen offen stehen. Junge und neue Fachkräfte sind so begehrt wie nie zuvor. Deshalb gehört Ihnen nicht nur dieser heutige Tag, sondern die Zukunft übrigens auch.

Sie sorgen künftig mit Ihren erworbenen Fähigkeiten dafür, dass zum Beispiel
- Balkone mit Geländern abgesichert sind,
- Autos problemlos laufen
- Lampen leuchten und
- die Dusche warmes Wasser spendet.

Mit Ihren erbrachten Leistungen werben Sie für sich, für das ganze duale Berufsbildungssystem und für eine starke Ausbildung im Handwerk. Dafür danken wir Ihnen sehr.

Für Ihre berufliche und private Zukunft wünschen wir Ihnen nur das Beste!

Albert Overath                                    Ebba Brettschneider
Kreishandwerksmeister                      Geschäftsführerin

KREISHANDWERKERSCHAFT KIEL
Barkauer Straße 50/52, 24145 Kiel
Telefon 0431/71 01 550


www.kh-kiel.de


Info zur Freisprechung

Die Freisprechung ist der feierliche Abschluss der Ausbildungszeit in einem Handwerksberuf. Die Auszubildenden bekommen bei diesem Festakt nach erfolgreicher Prüfung die Gesellenbriefe übergeben. Ursprünglich stammt dieses Ritual aus den Freisprechungen der Lehrlinge in den handwerklichen Zünften im ausgehenden Spätmittelalter und folgenden Jahrhunderten. Der Meister sprach dabei seinen Lehrling los, der schied aus dem Familienverband des Meisters aus und trat in ein sach- und lohnbezogenes Verhältnis zur Werkstatt ein. Er wurde in das Gesellenbuch seiner Zunft eingetragen, was oft mit einer in formelhafter Weise mit Freisageformel und Eid vor sich ging. Es folgte ein Mahl, das der neue Geselle zahlen musste. Schließlich wurde er von den anderen Gesellen aufgenommen. Das alte Ritual wird natürlich heute in den Freisprechungen moderner, aber weiterhin im festlichen Rahmen veranstaltet.

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